Matthias Pintscher

© Emmanuel Ammon

Matthias Pintscher

 

Matthias Pintscher ist nicht nur einer der erfolgreichsten deutschen Komponisten seiner Generation, sondern auch ein in Europa und den USA gefragter Dirigent. Seit Herbst 2013 ist er Musikdirektor des Ensemble intercontemporain in Paris; außerdem führt er seine Partnerschaft mit dem BBC Scottish Symphony Orchestra als Artist-in-Association fort. 1971 im westfälischen Marl geboren, studierte Pintscher Komposition bei Giselher Klebe in Detmold und bei Manfred Trojahn in Düsseldorf. Wichtige Impulse gaben ihm zudem Hans Werner Henze und Peter Eötvös, der ihn auch im Dirigieren unterrichtete. Für seine Kompositionen erhielt er bereits in jungen Jahren zahlreiche Preise und Stipendien. Heute werden Pintschers Werke von führenden Künstlern, Dirigenten und Orchestern gespielt. Im Auftrag der Berliner Philharmoniker entstand z. B. das Violinkonzert „en sourdine“, das Ende Februar 2003 mit dem Solisten Frank Peter Zimmermann unter der Leitung von Peter Eötvös uraufgeführt wurde. Als Dirigent liegen Pintschers Schwerpunkte im Repertoire des späten 19. und 20. Jahrhunderts sowie in der zeitgenössischen Musik. Inzwischen hat er als Dirigent u. a. mit der Staatskapelle Berlin, den Rundfunk-Symphonieorchestern in Hamburg, Berlin, Leipzig, München, Wien, Turin und Paris sowie dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem New York Philharmonic, Los Angeles Philharmonic, dem Atlanta Symphony Orchestra sowie regelmäßig mit dem Ensemble Modern gearbeitet. In Konzerten der Stiftung Berliner Philharmoniker hat Matthias Pintscher seit 2002 mehrfach eigene Werke mit dem Scharoun Ensemble Berlin aufgeführt; zuletzt beim Jubiläumskonzert zum 25-jährigen Bestehen des Kammermusiksaals im Oktober 2012, bei dem Wolfgang Rihms „Mnemosyne“ sowie sein eigenes Werk „Sonic eclipse“ auf dem Programm standen. Seit September 2014 unterrichtet Matthias Pintscher außerdem Komposition an der New Yorker Juilliard School.

www.matthiaspintscher.com 

Stand: August 2015

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