Juliet Fraser

Das Repertoire der Sopranistin Juliet Fraser reicht von Alter bis zur vom Neuen Musik. Sie tritt als Gastsolistin mit Ensembles für zeitgenössische Musik auf, so mit der Musikfabrik, dem Klangforum Wien, dem Ensemble Modern, mit Asko | Schönberg, Remix, ICTUS, Plus-Minus und Talea. Sie ist auch Kernmitglied des EXAUDI-Vokalensembles, das sie 2002 gemeinsam mit dem Komponisten-Dirigenten James Weeks gründete.

Juliet setzt sich aktiv für die zeitgenössische Musik ein. Die enge Zusammenarbeit mit Komponist*innen wie Michael Finnissy, Bernhard Lang, Cassandra Miller und Rebecca Saunders ist dabei ebenso zentral. Wie die Vergabe von Kompositionsaufträgen, um neuen Korpus an Werken für Gesang und Klavier (mit dem Duo-Partner Mark Knoop) oder für Stimme und Tonband bzw. Live-Elektronik zu schaffen. Zu den Premieren dieser Saison zählen neue Solowerke von Naomi Pinnock, Sivan Eldar, Cassandra Miller, Rebecca Saunders und Christopher Fox bei Festivals wie Essen NOW!, Huddersfield, Aldeburgh, Manifeste und TIME: SPANS.

Ihre Diskographie umfasst Morton Feldmans „Drei Stimmen“ (Hat Hut), Bernhard Langs „The Cold Trip, Teil 2“ (Kairos), Michael Finnissys „Andersen-Liederkreis“ (Hat Hut), eine binaurale Aufnahme von Milton Babbitts „Philomel“ (all dieser Staub) und CD Porträts von Cassandra Miller (all that dust) und Frank Denyer (another timbre). Eine neue CD mit den Solowerken, die vier Komponist*innen der aufstrebenden Generation - Lisa Illean, Sivan Eldar, Nomi Epstein und Lawrence Dunn - für sie geschrieben haben, wurde im April auf dem HCR-Label veröffentlicht. Juliet ist die Gründerin und künstlerische Leiterin der eavesdropping series in London und Co-Direktorin von all that dust, einem neuen Label für neue Musik, das sie zusammen mit Mark Knoop und Newton Armstrong betreibt.

www.julietfraser.co.uk

Stand: Mai 2020

Juliet Fraser

© Dimitri Djuric

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