Pierre Godard

 

Nachdem er einen Masterstudiengang in angewandter Mathematik an der ENSIMAG (L’École nationale supérieure d’informatique et de mathématique appliquées) in Grenoble absolviert und danach eine Karriere als quantitativer Analyst begonnen hatte, entschloss sich Pierre Godard 2005, seine Stellung aufzugeben und zum Theater zu gehen.

Zunächst näherte er sich den Bereichen Beleuchtung, Ton und Bühne als technischer Praktikant an und betätigte sich anschließend nacheinander als Bühnentechniker, Assistent im Licht-Design, Requisiteur, Inspizient, Regieassistent und Regisseur. Seit fünf Jahren arbeitet er eng mit Liz Santoro zusammen und ihre gemeinsamen Projekte wurden bereits beim Danspace Project in der St Mark’s Church, im New Yorker Museum of Arts and Design, dem Chocolate Factory Theater, ebenfalls in New York, dem Théâtre de Vanves, dem Atelier de Paris – Carolyn Carlson, dem Centre Pompidou Metz und bei Impulstanz in Wien gezeigt. Eine neuere Arbeit, „Watch It“, wurde 2013 mit dem New York Dance and Performance Award („Bessie“) in der Kategorie Herausragende Produktion als Arbeit an der Spitze des zeitgenössischen Tanzes ausgezeichnet. Pierre Godard hat vor kurzem einen Masterstudiengang an der Sorbonne Nouvelle – Paris 3 in Sprachtechnologie absolviert. Diesen Studiengang hatte er begonnen, um die Entwicklung von neuen Instrumenten für die Aufführung von sprachbasierten Materialien zu fundieren. Vor kurzem arbeitete er am LIMSI Institut des französischen Nationalen Zentrum für wissenschaftliche Forschung an Themen aus dem Bereich der statistischen Maschinenübersetzung.

Stand: Januar 2016

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