Ashley Fure

© Kai Bienert

Ashley Fure

 

Ashley Fure, 1982 geboren, ist eine US-amerikanische Komponistin und Klangkünstlerin. Ihr Werk, das die New York Times als „raw, elemental“ und „richly satisfying“ beschreibt, erforscht den kinetischen Ursprung des Klangs und legt damit Fokus auf den physischen Akt des Musikmachens und den chaotischen Verhaltensweisen roher akustischer Materie. Sie promovierte an der Harvard Universität und ist seit 2015 Assistenzprofessorin am Dartmouth College. Ihre kompositorische Arbeit wurde in den letzten Jahren zunehmend durch hochrangige Auszeichnungen gewürdigt: 2017 gewann sie den Rom-Preis der American Academy in Rom für Komposition und ein Guggenheim Stipendium; 2016 war sie Finalistin des Pulitzerpreises für Musik; im selben Jahr erhielt sie die Förderung „Grant for Artists“ für zeitgenössische Kunst; 2015 förderte die Ernst von Siemens Musikstiftung ihre Komposition „A Force of Things“; 2014 erhielt sie den Kranichsteiner Kompositionspreis Darmstadt, den Busoni-Preis der Akademie der Künste Berlin und ein Mellon Post-doctoral Fellowship der Columbia Universität; 2013 folgte ein Fulbright Stipendium für Frankreich und einen Impuls International Kompositionspreis; 2012 erhielt sie den Darmstadt Stipendienpreis und das Staubach Honorarium; 2011 den Ježek-Preis des öffentlichen TV- und Radiosenders RTV SLO und eine zehnmonatige Residenz an der Akademie Schloss Solitude.

Ihre Arbeit wurde von bedeutenden Ensembles in ganz Europa und der USA gefördert, einschließlich der New Yorker Philharmoniker, der Los Angeles Philharmoniker, Klangforum Wien, Ensemble Modern, dem Diotima Quartet, dem International Contemporary Ensemble, Talea, den San Francisco Music Players und Dal Niente.

Projekte aus jüngster Zeit sind: „Filament“ für Trio, Orchester und bewegte Stimmen; „The Force of Things: An Opera for Objects“, eine immersive intermediale Oper, die vom International Contemporary Ensemble bei den Internationalen Ferienkursen für Neue Musik Darmstadt 2016 aufgeführt wurde; „Anima: For Augmented String Quartet“, ermöglicht durch IRCAM und GMEM-Centre National de Création Musicale für das Diotima Quartet und „Bound to the Bow“ für Orchester und Elektronik, das ein Auftragswerk der New York Philharmonic Biennial 2016.

2018/19 ist Ashley Fure Stipendiatin des Berliner Künstlerprogramms des DAAD.

www.ashleyfure.com 

Stand: Januar 2018

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