Claudia Bauer

Claudia Bauer, 1966 in Landshut geboren, ist Regisseurin. An der Berliner Hochschule für Regie und Schauspielkunst Ernst Busch absolvierte sie ein Schauspiel- und Regiestudium und ist der Hochschule bis heute durch wiederholte Gastprofessuren an der Schauspielabteilung verbunden. Von 1999 bis 2004 leitete sie das Theaterhaus Jena und war von 2005 bis 2007 zusammen mit Enrico Lübbe als Hausregisseurin am Neuen Theater Halle engagiert. Sie inszeniert am Staatstheater Stuttgart, den Münchner Kammerspielen, der Volksbühne Berlin, am Deutschen Theater Berlin, Schauspiel Leipzig, Schauspielhaus Graz, Theater Magdeburg, Theater und Orchester Heidelberg und am Staatstheater Schwerin. Sie erabeitete die Deutsche Erstaufführung von Rainer Werner Fassbinders „Welt am Draht“ am Schauspiel Dortmund und mit Rainald Grebe, René Marik, Tilla Kratochwil u. a. am Puppentheater Halle „Tarzan“. Seit der Spielzeit 2015/16 ist Claudia Bauer Hausregisseurin am Schauspiel Leipzig. In der Diskothek hat sie Wolfram Hölls „Und dann“ (eingeladen zu den Mülheimer Theatertagen — Stücke 2014, zu den Autorentheatertagen am Deutschen Theater Berlin und zum Heidelberger Stückemarkt) sowie Bernhard Studlars „Die Ermüdeten“ uraufgeführt. Mit „89/90“ von Peter Richter, entstanden am Schauspiel Leipzig, wurde sie 2017 zum Berliner Theatertreffen eingeladen. 2019 erhielt sie mit „Tartuffe oder das Schwein der Weisen“, entstanden am Theater Basel, erneut eine Einladung zum Theatertreffen und ist 2020 mit „Süßer Vogel Jugend“ zum dritten Mal eingeladen.

Stand: März 2020

Claudia Bauer

© Sandra Then

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