Anna Dennis

© Sebastian Alexander Hinds

Anna Dennis

Anna Dennis studierte an der Royal Acadamy of Music bei Noelle Barker. In Konzerten interpretierte sie Benjamin Brittens „War Requiem“ in der Berliner Philharmonie, Thomas Ades’ „Life Story“ unter der Leitung des Komponisten beim Lincoln Center Light Festival in New York, ein Programm mit russischen Opernarien mit der Philharmonia Baroque Orchestra in San Francisco, bis zu Carl Orffs „Carmina Burana“ mit dem Australian Chamber Orchestra im Sydney Opera House und Josef Haydns „Schöpfung“ mit dem Orchestra Ensemble Kanazawa in Japan. Ihre Auftritte bei den BBC Proms umfassten Aufführungen mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem BBC Symphony Orchestra, der Britten Sinfonia und dem Orchestra of the Age of Enlightenment.

In den letzten Jahren hat sie folgende Opernrollen interpretiert: Paride in Christoph Willibald Glucks „Paride ed Elena“ (Oper Nürnberg), Katherine Dee aus Damon Albarns „Dr. Dee“ (English National Opera), Emira aus Georg Friedrich Händels „Siroe. Re di Persia“ (mit Laurence Cummings bei den Internationalen Händel-Festspielen Göttingen), Bersi in der Oper „Andrea Chenier“ von Umberto Giordano (Opera North) und Ilia in Wolfgang Amadeus Mozarts „Idomeneo“, inszeniert von Graham Vick (Birmingham Opera Componay).

Anna Dennis ist außerdem eine engagierte Interpretin zeitgenössischer Musik. So war sie an den Uraufführungen von Francisco Colls „Cafe Kafka“ (Royal Opera House/Opera North), Jonathan Doves „The Walk From The Garden“ (Salisbury Festival), Edward Rushtons „The Shops“ (Bregenzer Festspiele), Will Tucketts „Pleasue Progress“ (Royal Opera Hous) und Yannis Kyriakides’ „An Ocean of Rain“ (Aldeburgh Festival) beteiligt.

Auf CD hat sie eingespielt: Jean-Philippe Rameaus „Anacreon“ von 1754 mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment, Händels „Siroe. Re di Persia“ und „Joshua“ mit Laurence Cummings und dem FestspielOrchester Göttingen sowie eine CD bei harmonia mundi mit dem Kammermusikwerk „Landscape with Three People“ der russischen Komponistin Elena Langer.

2016 hat sie als Rosmene in Händels „Imeneo“ bei den Internationalen Händel-Festspielen Göttingen, die Despina beim Lichfield Festival, „Iphigenie auf Rauris“ bei den Internationalen Gluck-Opern Festspielen in Nürnberg und Giovanni Battista Pergolesis „Stabat mater“ mit dem Orquestra Gulbenkain in Lissabon aufgeführt.

Stand: Juni 2017

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