Dasha Rush

Dasha Rush

Dasha Rush verwandelt die mächtigen Kräfte der Natur in gefühlsorientierte Klangstücke. Ob es dabei um ihre Neugier auf Astrophysik geht, ihre Faszination für extreme Naturphänomene oder das tiefste Begehren der menschlichen Psyche – Dasha Rush verwebt ihre wildesten Träume mit vielschichtigem, dichtem Techno, visuellen Erkundungen und performativer Kunst. Sie lebt und arbeitet als Produzentin und experimentelle Klangkünstlerin in Berlin und hat sich vor allem mit ihren kollaborativen, experimentellen Projekten einen Namen gemacht, die an den zukunftsweisenden Spielorten für Musik und digitale Kultur gezeigt wurden. Festivals wie Mutek in Montreal, Ars Electronica in Linz, L.E.V. Festival in Gijón, MIRA in Barcelona, TodaysArt in Den Haag, Resonanz in Tokyo, das Open Source Festival in Sopot, O Musica Danza Arte Terme di Diocleziano in Rom, Atonal in Berlin und CTM gehören zu ihren Partnern. Neben ihren zahlreichen Tourneen und interdisziplinären Kooperationsprojekten hielt die Künstlerin eine Convergence Residency am Banff Centre for Arts in Kanada inne und war Mitglied des Kurator*innenteams von 4DSOUND, dem Spatial Sound Institute in Budapest, das 2017 auch MONOM in Berlin kuratierte. Zur Weiterentwicklung ihres interdimensionalen Portfolios, arbeitete Dasha Rush mit Tänzer*innen, Maler*innen und Videokünstler*innen zusammen und inszenierte dabei ihre Vision stets unterstützt durch die Expertise der anderen Künstler*innen. 2014 entwickelte Dasha Rush gemeinsam mit Stanislav Glaszov die audiovisuelle Performance „Antarctic Takt“, die zunächst für das Atonal-Festival im Kraftwerk Berlin konzipiert wurde. Drei Jahre nach seiner Premiere wurde „Antarctic Takt“ in einer maximal immersiven Fassung umgesetzt – in einer Fulldome-Version, die den Zuschauer*innen eine 3D-Reise in die atemberaubende Antarktis ermöglichte. 2016 präsentierte die Musikerin ihre zweite audiovisuelle Reise, wieder mit Unterstützung von Stanislav Glaszov: „Dark Hearts of Space“ wurde am Mutek-Festival in Montréal uraufgeführt. Das Resultat von Dasha Rushs jüngstem Versuch, Musik, experimentelle Theater-Performance, generative Visualisierung in Echtzeit und abstrakte Lyrik miteinander zu verbinden, hieß „Territoires Éphémères“ und wurde im April 2018 im Funkhaus Berlin uraufgeführt.
www.dasharush.info

Stand: Mai 2019

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