Christina Daletska

 

Christina Daletska, Mezzosopran, ist eine der vielseitigsten jungen Sängerinnen ihrer Generation und zeichnet sich durch eine außergewöhnliche Begeisterung für die Werke des 20. und 21. Jahrhunderts aus. 2013 debütierte sie mit dem Ensemble intercontemporain unter Pierre Boulez mit Phillipe Manourys „Gesänge-Gedanken“. Kürzlich sang sie Luigi Nonos „Prometeo“ (Ingo Metzmacher/SWR Sinfonieorchester Baden-Baden/Freiburg), Luciano Berios „Folk Songs” (Heinrich Schiff/Orchestre de Chambre de Lausanne) sowie Fausto Romitellis „An Index of Metals“ (Baldur Brönnimann/BIT20 Ensemble). 2017 folgte die Uraufführung von Philippe Manourys „Kein Licht“ bei der Ruhrtriennale, an der Opéra Comique Paris, bei Musica Strasbourg, am Kroatischen Nationaltheater Zagreb und am Grand Théâtre Luxembourg.

Sie arbeitete u. a. mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Mahler Chamber Orchestra, Balthasar-Neumann Ensemble, Mozarteum Orchester Salzburg, Tonhalle-Orchester Zürich, Swedish Radio Symphony Orchestra Stockholm sowie mit Dirigenten wie Daniel Harding, Ivor Bolton, Riccardo Muti, Thomas Hengelbrock, Jun Märkl, Teodor Currentzis und Stefan Soltesz. Ihr Operndebüt gab sie mit 23 Jahren als Rosina in „Il barbiere di Siviglia“ am Teatro Real Madrid. Es folgten Partien wie Cherubino an der Oper Graz, Lucilla („La scala di seta“) am Opernhaus Zürich und Mercedes am Festspielhaus Baden- Baden.

Christina Daletska wurde 1984 in Lemberg (Ukraine) geboren. Sie spricht sieben Sprachen fließend und ist offizielle Botschafterin für Amnesty International Schweiz.

Stand: Januar 2018

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