Oliver Lerone Schultz

 

Oliver Lerone Schultz studierte Philosophie, Wissenschaftsgeschichte und Ethnographie in Deutschland; darauf folgte ein Studium der Kognitionswissenschaften und der politischen Volkswirtschaften industrialisierter Gesellschaften in Berkeley. Neben seiner Zusammenarbeit mit Kollektiven von Medienaktivist*innen war er außerdem in der wissenschaftlichen Forschung der Bereiche Medientheorie und visuelle Kultur (FU Berlin, Akademie der Wissenschaften) tätig. Nach 2010 beschäftigte er sich vor allem mit postmedialer Forschung, wirkte an der Einführung des Centre for Digital Cultures an der Leuphana Universität Lüneburg mit, war einer der Initiatoren des Post-Media Labs und der Kuratoren von VideoVortex#9. Seit Beendigung des Projekts „Making Change“ – einer Studie mit Ko-Aktivist*innen über Akteure*innen sozialen Wandels im sogenannten „globalen Süden“ – im Jahr 2015 beschäftigt er sich heute mit der Idee des trans.designs und altermoderner Formen/Formationen von „Design“ im Kontext kritischer und transversaler Theorien der sozialen Transformation und des Worldbuilding. 2016 moderierte er den „Anxious to Act“-Stream bei der transmediale/conversationpiece, bei dem es darum ging, Perspektiven des weltweiten Aktivismus neu zu kalibrieren und ihn neu zu orientieren.

Stand: Januar 2018

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