Matthias Osterwold

© Kai Bienert

Matthias Osterwold

 

Künstlerischer Leiter von „Klangspuren_Schwaz − Tiroler Festival für neue Musik” seit 2011. Begründer und Künstlerischer Leiter von „MaerzMusik - Festival für aktuelle Musik” bei den Berliner Festspielen von 2001 bis 2014.

Geboren 1950 in Hamburg, studierte er Soziologie, Volkswirtschaft und Stadtforschung in Hamburg sowie Musikwissenschaft in Berlin, u.a. bei Helga de la Motte, Carl Dahlhaus und Dieter Schnebel. 1983 rief er, zusammen mit anderen, die „Freunde Guter Musik Berlin e.V.“ ins Leben, eine Organisation zur Förderung experimenteller Musik und Musikperformance und ist seitdem in deren Vorstand aktiv. Von 1992 bis 1994 war er musikalischer Leiter am Podewil in Berlin-Mitte, einem Zentrum für zeitgenössische Performing Arts – Musik,Tanz, Theater, Intermedia. 1996 und 2006 wirkte er als Künstlerischer Leiter im Team des Klangkunst-Festivals „sonambiente – festival für hören und sehen“ der Akademie der Künste / Berliner Festspiele sowie des Festivals „Pfeifen im Walde“ bei den Internationalen Musikfestwochen Luzern 1997. Von 1999 bis 2001 arbeitete er als Musikkurator am Institut für Musik und Akustik des ZKM – Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe, für das „Festival of Vision – Berlin in Hongkong 2000“, von 2003 bis 2009 in der künstlerischen Leitung des Festivals „Kontraste“ im Klangraum Minoritenkirche Krems/Österreich und 2007 als Honorary Artistic Director des Beijing Modern Music Festival. Viele Jahre hat er sich als Mitglied im Rat für die Künste in Berlin für die experimentelle Kunst- und Musikszene in Berlin engagiert, von 1994 bis 2005 und von 2008 bis 2014. 2013 wurde er mit dem Orden „Officier de l’ordre des arts et des lettres“ der Französischen Republik ausgezeichnet. Vor kurzem ist er für die Jahre 2018 bis 2020 als Musikkurator in das Künstlerische Team der Ruhrtriennale berufen worden.

Stand: Januar 2018

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