stargaze

© Emanuel Florakis

stargaze

Von der Online-Musikplattform Boiler Room als „abtrünniges, neues klassisches Ensemble“ bezeichnet, gründete sich stargaze 2013 als Zusammenschluss von Musikliebhaber*innen, Kurator*innen und Musiker*innen in Berlin. Seitdem hat es sich zu einem experimentierfreudigen Orchesterkollektiv vielseitiger, klassisch ausgebildeter internationaler Musiker*innen entwickelt, die überwiegend in Amsterdam, London und Berlin ansässig sind. Neben seiner Bühnentätigkeit stößt das Ensemble regelmäßig neue Projekte und Kooperationen an und gestaltet darüber hinaus Konzerte, die verschiedene Facetten der Musik der Gegenwart für ein neues Publikum erschließen. stargaze hat sich ein breites instrumentales Repertoire erarbeitet, das von Künstler*innen wie dem US-amerikanischen Komponisten David Lang über Greg Saunier (Deerhoof), Sufjan Stevens, Bryce Dessner (The National) und Richard Reed Parry (Arcade Fire) bis hin zu Steve Reichs „Music for Pieces of Wood“ oder Terry Rileys „In C“ reicht. stargaze arbeitete mit einer Vielzahl an Künstler*innen, darunter Nils Frahm, Terry Riley und Owen Pallett, mit Bands wie A Hawk and a Hacksaw und Matmos oder in Projekten wie My Brightest Diamond. Die Musiker*innen gastierten u.a. in der Pariser und der Kölner Philharmonie, der Elbphilharmonie, dem Barbican Centre in London sowie auf zahlreichen Festivals, ihre eigenen Festivals stargaze presents und orchestral auf der Volksbühne Berlin. Zu den Aufnahmen des Kollektivs gehören Teile von Bryce Dessners Soundtrack zum preisgekrönten Film „The Revenant“; 2015 erschien außerdem die erste eigene Platte „Deerhoof Chamber Variations“, auf der die Musiker in neuen Arrangements Songs der Band Deerhoof interpretieren.

Stand: Februar 2019

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