Terry Adkins

 

Terry Roger Adkins (1953 – 2014) ist ein amerikanischer, konzeptuell arbeitender Künstler, Bildhauer und Musiker. Seine Skulpturen sind so ephemer und flüchtig wie Musik und seine Mixed-Media-Kunst basiert sowohl auf visueller als auch auf sonischer Aktivierung. Er war besonders berühmt für seine „Akrhaphones“, fünfeinhalb Meter lange Hörner, die er selbst gebaut hat und die er selbst oft mit seiner Band The Lone Wolf Recital Corps spielte, unvergesslich in dem Installations-basierten Recital „Last Trumpet“ (1995). Seine Multi-Media-Performances stellten Hommagen an Persönlichkeiten der Afroamerikanischen Geschichte dar wie zum Beispiel an den Abolitionisten John Brown und Martin Luther King Jr. und an Musiker wie John Coltrane, Bessi Smith und Jimi Hendrix. Adkins „Meteor Stream: Recital Recital in Four Dominions“ repräsentierte ein künstlerische Forschung in und mit den Medien Musik, Skulptur, Video, Zeichnungen und Lesungen, die Browns eigene Schriften beschwören. Adkins Arbeiten waren im Hirshhorn Museum and Sculpture Garden in Washington ausgestellt, im Metropolitan Museum of Arts und im Museum of Modern Art in New York und in der Tate Modern in London. Zum Zeitpunkt seines Todes war er Professor für Bildende Kunst an der Universität der Pennsylvania Scholl of Design. Seine dreidimensionale Interpretation von Vogelgesängen, die er mit Becken und anderen Schlaginstrumenten entwickelt hat, wurde 2014 bei der Whitney Biennale präsentiert.

Stand: Februar 2019

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