Elias Adam

© Sotiris Panopoulos

Elias Adam

 

Regisseur – Xylokastro, Griechenland
Teilnehmer Internationales Forum 2019

Elias Adam wurde 1991 in einem griechischen Dorf geboren und studierte Rechts- und Theaterwissenschaften in Athen. Seine Arbeiten wurden bereits in Griechenland, Zypern und Deutschland aufgeführt. In seiner Theaterarbeit verfolgt Elias Adam einen persönlichen und nicht-fiktionalen Stil – er versucht, einer komplexen und unbegreiflichen (Innen-)Welt den Schmerz zu nehmen und Brücken zwischen dem Privaten und dem Politischen zu bauen. Als Wissenschaftler und Alumnus der Robert-Bosch-Stiftung entwickelte er während der zwei vergangenen Jahre ein Aktivismus-Projekt mit dem Titel „Smallville“. Darin möchte er die ländlichen Regionen Griechenlands durch öffentliche Debatten, kollektive Praktiken der Autor*innenschaft und nicht-fiktionales oder biografisches Theater stärken. Seine Ästhetik verwendet Element des „Camp“-Stils. Er hinterfragt die dominante Kultur, indem er sie sich entweder zu eigen macht oder sie ins Lächerliche führt. Oft stellt er die Musik in den Vordergrund, die ihn als Teenager begeisterte und momentan befindet er sich in einer autobiographischen Phase. Elias Adam entwickelt derzeit ein neues Stück, das auf Édouard Louis‘ Roman „Das Ende von Eddy“ basiert. Die Premiere findet im Mai 2019 auf der Experimentierbühne des griechischen Nationaltheaters statt.