Olga Dimitrijević

© Lela Vujanić

Olga Dimitrijević

 

Autorin/Dramaturgin/Regisseurin – Belgrad, Serbien
Teilnehmerin Internationales Forum 2019

Olga Dimitrijević ist eine (noch immer) jugoslawische Dramatikerin, Regisseurin und Dramaturgin. Sie legte eine Magisterarbeit zum Thema „Der Körper der weiblichen Volkssängerin: Konstruktionen nationaler Identitäten in Serbien nach 2000“ im Fach Gender Studies an der Zentraleuropäischen Universität Budapest vor. Seitdem wird ihre Arbeit stark von Volkssängerinnen und ihrer Musik beeinflusst. Sie beschäftigt sich fortwährend mit Themen gesellschaftlicher Konflikte und Ungerechtigkeiten, mit Freundschaft und Solidarität unter Frauen, queerer Geschichte, den Grenzen politischer Vorstellungskraft und Möglichkeiten einer besseren Welt.

Zu ihren wichtigen Stücken gehören „I often dream of a revolution“, „My Dear“, „Folk Play“, „Workers Die Singing“ und „Let's Say Goodbye“. Olga Dimitrijević inszenierte die Aufführungen „ I often dream of a revolution“, „Red Love“ (nach dem Roman von Alexandra Kollontai) und „Freedom: The Most Expensive Capitalist Word“ (mit Maja Pelević). 2016 wirkte sie an der Ausstellung „AJNHAJTCLUB“ im frei_raum Q21 in Wien mit. Olga Dimitrijević erhielt den Sterijino Pozorje-Preis und den Borislav Mihailović-Preis für Dramatik. Sie lebt und arbeitet in Belgrad und Rijeka.