Miriam Coretta Schulte

© Thomas Giger

Miriam Coretta Schulte

 

Regisseurin/Performerin – Basel, Schweiz
Teilnehmerin Internationales Forum 2019

Miriam Coretta Schulte, geboren 1987 in Frankfurt am Main, studierte Theaterwissenschaft und Regie in Hildesheim, Gießen, Paris 8 und Paris 10. In ihren Arbeiten setzt sie oft Potenzial und Ohnmacht von Körpern und Körperfiktionen als zentrale Punkte. So z. B. mit der choreografischen Mnemotechnik „Hack-No-Tech“, die sie mit Catalina Insignares in Paris entwarf und in Lecture Performances und Workshops weiterentwickelt. Für „a night called layla“ erarbeitete sie 2017 im Team mit Roth/Hilari/Wilhelm Tanztechniken zum Erlernen der arabischen Sprache beim Festival Treibstoff Theatertage Basel. 2018 war sie dank Pro Helvetia – Schweizer Kulturstiftung für drei Monate in Kairo und begann dort das Projekt „Mimesia“, ein Research-Format, das in wechselnden Formen und Konstellationen untersucht, ob der Vorgang der Bewunderung in eine empowernde Praxis überführt werden kann. Sie gründete außerdem 2016 die ersten „Blasphemic Reading Soirées“ in Basel, einen performativen feministischen Lesekreis, den sie aktuell mit Katharina Brandl organisiert und durchführt.