Sylvain L’Esperance

© Marie-Claude Loiselle

Sylvain L’Espérance

 

Sylvain L‘Espérance wurde 1961 in Montréal geboren und studierte Film und Bildende Kunst. In den letzten 25 Jahren ist er viel gereist, von Québec über Mali bis nach Griechenland. Dabei hat er fast ein Dutzend Filme gedreht, die Direct Cinema und experimentelle Forschung kombinieren und so die Realität durch eine poetische Linse einfangen. Seine Filme hinterfragen unsere Beziehungen zu Außenseiter*innen und marginalisierten Gemeinschaften. Sie geben Migrant*innen, Arbeiter*innen, Handwerker*innen, Seeleuten, Fischer*innen, Hirt*innen, Arbeitslosen und Obdachlosen eine Stimme. Diese Stimmen werden von Straßentheater, Gesang und Poesie getragen und verschmelzen zu einem politischen Ruf, der das Ungesagte ausspricht. Die Filme von L'Espérance wurden auf renommierten Dokumentarfestivals auf der ganzen Welt präsentiert, viele wurden mit bedeutenden Preisen ausgezeichnet. „Intérieurs du delta“ (Into the Delta) gewann 2010 den Preis für die Beste Regie beim Festival Dei Popoli in Florenz und 2013 gewann „Sur le Rivage du monde“ (Standing on the Edge of the World) beim Münchner DOK.fest den International Competition Award.

Stand: Februar 2019

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