Robert Lippok

Robert Lippok

Robert Lippoks Musik und Klangkunst spiegeln die Rauheit seiner Wurzeln im ostdeutschen Industrial-, Dissidenten-Punk und Post-Punk wieder, sowohl im Osten als auch im wiedervereinigten Berlin (als Mitbegründer der Bands Ornament und Verbrechen und To Rococo Rot). Diese feuerflüssige Energie ist auch in seinen Solo-Arbeiten spürbar, in denen er diese Kraft zu architektonisch anmutenden Formen arrangiert. Der Kritikererfolg “Applied Autonomy“ (Raster Media) folgte 2018 auf „Redsuperstructure“ (Raster –Noton) aus dem Jahr 2011 und baute auf einer Zusammenarbeit mit der Musikerin Klara Lewis während eines Arbeitsstipendiums am Stockholmer EMS Studio sowie visuellen Beiträgen von Lucas Gutierrez auf. Lippok machte sich außerdem als spontaner und ideenreicher Performer von Live-Musik und audio-visuellen Medien einen Namen. Er trat bei Festivals wie MUTEK, Unsound, L.E.V., GAMMA Festival St. Petersburg auf, im Berghain und im Funkhaus Berlin, arbeitete mit dem räumlichen 4DSOUND Audio-System. Er arbeitete mit Doug Aitken in der Londoner Serpentine Gallery, mit der Choreographin Constanza Macras an der Akademie der Künste Berlin und dem deutschen Architekt Arno Brandlhuber am NBK Berlin zusammen. Seine Solo-Arbeit umfasst zudem Workshops und Lehrtätigkeiten, die seinen multidisziplinären Ansatz zu Design und Klang erweitern und sich auch mit Architektur und Tonaufzeichnungen befassen (darunter jüngste Projekte in Guatemala und in der Polygon Gallery in Vancouver), sowie ein Seminar zum Thema „Experiments in the Future of Production and Performance“ an der NYU Berlin.

Stand: Mai 2019

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