Luiza Prado de O. Martins

Die Künstlerin und Wissenschaftlerin Luiza Prado de O. Martins beschäftigt sich in ihrer Arbeit mit materieller und visueller Kultur aus der Perspektive dekolonialer und queerer Theorien. Sie interessiert sich für Techniken und Praktiken der Empfängnisverhütung und ihre Verflechtungen mit kolonialen Hierarchien von Geschlecht, Rasse, ethnischer Herkunft und Klasse. Derzeit arbeitet sie an einer künstlerischen Recherche mit dem Titel „A Topography of Excesses“. Darin untersucht sie die Weitergabe einheimischen Wissens über Verhütung durch pflanzliche Mittel in Brasilien als dekolonialisierende Praxis radikaler Gesundheitsversorgung.

Stand: Juni 2019

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