Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker

© Peter Adamik

Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker

Seit jeher sind die Berliner Philharmoniker für ihre herausragende und unverwechselbare Klangkultur bekannt. Als Anfang der 1970er-Jahre Sorge um passenden Nachwuchs für das Orchester aufkam, gründete der damalige Chefdirigent Herbert von Karajan gemeinsam mit Persönlichkeiten der deutschen Wirtschaft im Jahr 1972 die Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker – zu diesem Zeitpunkt eine Innovation, deren Vorbild bis heute zahlreiche Orchester gefolgt sind. Karajans Idee, junge und hochtalentierte Musiker nach ihrem Instrumentalstudium nahe am Orchester auszubilden, hat sich ausgezahlt, denn heute sind ungefähr ein Drittel der Berliner Philharmoniker Akademie-Absolventen.

Jahr für Jahr bewerben sich weit über 500 begabte junge Musikerinnen und Musiker aus aller Welt um einen Platz in der Akademie. In der laufenden Spielzeit werden 36 Musikerinnen und Musiker aus 18 Nationen ausgebildet.

Die 1972 gegründete Karajan-Akademie ist nicht nur für die Stipendiaten, sondern auch für das Orchester selbst eine wichtige Institution. Sie bietet die Gelegenheit, den jungen Musikerinnen und Musikern das den Berliner Philharmonikern eigene Klangideal zu vermitteln und sie gemäß Herbert von Karajans Bekenntnis zu Höchstleistung und Professionalität gezielt auf eine Stelle in den eigenen Reihen vorzubereiten. Während ihrer Ausbildungszeit bekommen die Stipendiaten bei Dozenten aus dem Orchester regelmäßig Einzelunterricht und eine Unterweisung in Kammermusik, verbunden mit eigenen Kammerkonzerten. Sie wirken regelmäßig bei Konzerten des Orchesters mit und werden dabei den gleichen Anforderungen ausgesetzt wie die langjährigen Profis am Pult neben ihnen.

www.berliner-philharmoniker.de/akademie/

Stand: Juli 2019

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