Tom Erik Lie

© Jan Windszus

Tom Erik Lie

Der in Oslo geborene Bariton absolvierte sein Gesangsstudium am Konservatorium und an der staatlichen Opernhochschule Oslo. In der Rolle des Wolfram in Tannhäuser wurde er 1995 vom Magazin Opernwelt als „Nachwuchskünstler des Jahres“ nominiert, eine Partie, die er auch an der Königlichen Oper Kopenhagen sang.

Nach Engagements in Düsseldorf, Gelsenkirchen, Leipzig und an der Deutschen Oper Berlin debütierte er 2003 als Edwin in „Die Csárdásfürstin“ an der Komischen Oper Berlin. Seit 2004 ist er hier Ensemblemitglied und sang unter anderem Partien wie den Marcello in „La Bohème“, den Grafen Almaviva in „Die Hochzeit des Figaro“, die Titelpartien des „Don Giovanni“ und „Eugen Onegin“, den Sixtus Beckmesser („Die Meistersinger von Nürnberg“), Sharpless („Madame Butterfly“), Papageno („Die Zauberflöte“), Martin („Candide“) und Gabriel von Eisenstein („Die Fledermaus“).

Tom Erik Lie hat bei zahlreichen Konzerten in Europa, Asien und den USA unter Dirigenten wie Christian Thieleman, Marcello Viotti, Vladimir Jurowski, Kirill Petrenko, und Sir André Previn gesungen. Er arbeitete unter anderem mit Regisseuren wie Barrie Kosky, Andreas Homoki, Stefan Herheim, Peter Konwitschny, Hans Neuenfels und Calixto Bieito zusammen.

In der Saison 2019/20 ist Tom Erik Lie an der Komischen Oper Berlin unter anderem als Voltaire / Dr. Pangloss und Martin („Candide“) und Papageno („Zauberflöte“) zu erleben und wird Sixtus Beckmesser („Meistersinger“) an der Norwegischen Oper & Ballett interpretieren.

www.tomeriklie.com

Stand: Juli 2019

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