Catherine Milliken

© Wonge Bergmann

Catherine Milliken

Catherine Milliken wurde in Brisbane (Australien) geboren und studierte Oboe und Klavier zunächst in ihrem Heimatland Australien, anschließend in Europa bei Heinz Holliger und Maurice Bourgue. Sie war Gründungsmitglied des Frankfurter Ensemble Modern und bis 2007 dort ständiges Mitglied. Ihre Arbeit war und ist geprägt durch die enge Zusammenarbeit mit Künstler*innen wie György Ligeti, Karlheinz Stockhausen, Pierre Boulez, Fred Frith und Frank Zappa. Außerdem gründete sie zusammen mit Dietmar Wiesner und Hermann Kretzschmar die Komponistengruppe HCD Productions.

Seit 1990 komponiert sie auch eigene Musiktheater-, Instrumental- und Kammermusikwerke, Hörspiele, Installationen, Theater- und Filmmusik. Auftragswerke sind unter anderem für das Londoner Southbank Centre, die Staatsoper Berlin, die Neuen Vocalsolisten, das Ensemble Resonanz und die musica viva entstanden. Dort wurde ihr Orchesterwerk „Earth Plays“ vom Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks 2015 uraufgeführt. Ihre Arbeiten wurden mehrfach durch Preise ausgezeichnet. So erhielt sie unter anderem den Prix Marulić für ihr Radiostück „New Looks“, den Prix Italia für das Hörspiel „Bunyah“ zusammen mit Dietmar Wiesner und den Australian Art Music Award 2016 für das Orchesterstück „Earth Plays“. 2017 war sie Finalistin beim Mario Merz Prize und dem Paul Lowin Preis für ein Orchesterwerk.

Von 2005 – 2012 war sie Leiterin des Education-Programms der Berliner Philharmoniker. Zuletzt hat sie partizipative Projekte für das Umculo Cape Festival (Südafrika), das Future Labo Tohoku (Japan), die Berliner Philharmoniker und das Festival Klangspuren Schwaz entwickelt und durchgeführt. Von 2018 – 2020 wird sie Associate Composer beim Adelaide Symphony Orchestra sein.

Catherine Milliken lebt als freischaffende Komponistin, Oboistin, Creative Director und Beraterin für Education-Programme in Berlin.

www.cathymilliken.com

Stand: Juli 2019

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