Mayumi Miyata

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Mayumi Miyata

Mayumi Miyata ist eine der ersten Künstlerinnen, die das asiatische Instrument Shō weltweit bekannt gemacht hat und dessen Wahrnehmung nicht nur als traditionelles, sondern auch als Instrument der zeitgenössischen Musik fördert.

Nach ihrem Klavierstudium am Kunitachi College of Music studierte Mayumi Miyata Gagaku (alte japanische Hofmusik) und trat 1979 dem Gagaku-Ensemble am National Theatre of Japan bei. Seit ihrem Debüt in Tokio 1983 ist sie als Solistin tätig und begeistert ihr Publikum in Europa und Nordamerika, in Konzerthäusern wie dem Teatro alla Scala in Mailand sowie dem Wiener Konzerthaus und bei Festivals wie den BBC Proms in London, Milano Musica, Festival d’Automne à Paris, Donaueschinger Musiktage, Wien Modern, Festival Octobre en Normandie, Internationale Ferienkurse für Neue Musik in Darmstadt, musica viva in München, Orleans International Music Week, Pacific Music Festival in Sapporo und dem Takefu International Music Festival.

Mayumi Miyata arbeitete besonders eng mit John Cage zusammen sowie unter anderem mit Toru Takemitsu, Toshio Hosokawa, Helmut Lachenmann, Paul Méfano, Klaus Huber und Pierre-Yves Artaud. Zu ihren letzten Engagements zählten solche mit dem BBC Symphony Orchestra mit Kazushi Ōno, dem Orchestre Symphonique de la Monnaie ebenfalls mit Kazushi Ōno und dem NHK Symphony Orchestra mit Charles Dutoit für ihre Europatournee in St. Gallen, Sankt Petersburg, Moskau, Wien, München und Berlin, dem New York Philharmonic mit André Previn, dem Tanglewood Festival Orchestra mit Seiji Ozawa, der Tschechischen Philharmonie mit Vladimir Ashkenazy, den Bamberger Symphonikern mit Jonathan Nott und dem Orchestre National de Lyon mit Jun Märkl.

Mayumi Miyata wurde von der japanischen Agentur für kulturelle Angelegenheiten als Kulturbotschafterin nominiert, um das Wissen über die Shō in Übersee zu fördern.

Stand: Juli 2019

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