Zoya Tsererina

© Dusya Sobol

Zoya Tsererina

Die russische Sopranistin Zoya Tsererina stammt aus einer Moskauer Musikerfamilie. Vor ihrem Operndiplom am Konservatorium von Nishnij Nowgorod studierte sie zunächst Klavier. Bei Mirella Freni, Elena Obraztsova, Renata Scotto, Vladimir Atlantov und Ileana Cotrubas setzte sie ihre Studien fort.

Zoya Tsererina begann ihre Laufbahn als Mezzosopranistin an der Oper in Sankt Peterburg, wo sie u. a. als Polina in Tschaikowskis „Pique Dame“ und Olga in „Eugen Onegin“ zu erleben war. Mit der Russischen Nationalphilharmonie trat sie als Konchakovna in Alexander Borodins „Fürst Igor“ auf und sang als Santuzza die Titelpartie in Pietro Mascagnis „Cavalleria rusticana“. 2007 wurde sie Solistin der Staatsoper Tatarstan, wo sie ihr Repertoire sowohl um Sopran- als auch um Mezzosopran-Partien erweiterte, darunter Turandot, Tosca, Carmen, Abigaille und Fenena in „Nabucco“ sowie Marina Mnishek in „Boris Godunow“. Mit den Tatarstan-Produktionen „Il Trovatore“ und „Nabucco“ nahm sie an Gastspielreise in die Niederlande teil und kehrte im Herbst 2018 erneut als Tosca für ein Gastspiel dorthin zurück. Seit der Spielzeit 2017/18 gehört sie zum Opernensemble des Theaters Bonn. Weitere Engagements führten sie in den Titelpartien von „Turandot“ und „Don Carlos“ an das Mariinsky-Theater und als Lyubasha ins Rimski-Korsakows „Die Zarenbraut“ nach Valladolid. Darüber hinaus gastierte sie in jüngster Zeit beim Yekaterinburg State Academical Opera and Ballet Theatre, der Tatar und Astrakhan State Opera sowie den Opern in Kasan und Wladiwostok. Im Juni 2019 gab sie als fremde Fürstin ihr Debüt beim Glyndebourne Festival in Dvořáks „Rusalka“ unter der Leitung von Robin Ticciati.

Zu den Dirigenten, mit denen Zoya Tsererina darüber hinaus gearbeitet hat, gehören Marco Boemi, Paul Esswood, Stefano Romani, Anton Lubchenko, Gintaras Rinkevicvius, Milos Krejci, Vasily Valitof und Oliver von Dohnanyi.

Stand: Juli 2019

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