Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia

© Fabio Lovino

Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia – Roma

Das Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia widmete sich als erstes Orchester in Italien ausschließlich dem symphonischen Repertoire, mit einem Schwerpunkt auf Uraufführungen großer zeitgenössischer Werke wie z.B. Ottorino Respighis „Fontane di Roma“ und „Pini di Roma“, Hans Werner Henzes „Opfergang“, Arvo Pärts „Cecilia, vergine romana“, Richard Dubugnons „Caprice Romain“ und Salvatore Sciarrinos „Euridice secondo Rilke“.

Seit seinen Anfängen im Jahr 1908 arbeitet das Orchester mit den bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts zusammen, darunter u. a. Gustav Mahler, Claude Debussy, Camille Saint-Saëns, Richard Strauss, Igor Strawinsky, Jean Sibelius, Paul Hindemith, Arturo Toscanini, Wilhelm Furtwängler, Victor De Sabata, Herbert von Karajan und Claudio Abbado bis hin zu den besten Künstlern dieser Tage, wie Valeri Gergiev, Christian Thielemann, Gustavo Dudamel, Juri Temirkanov. Die musikalischen Leiter des Orchesters waren Bernardino Molinari, Franco Ferrara, Fernando Previtali, Igor Markevitch, Thomas Schippers, Giuseppe Sinopoli, Daniele Gatti und Myung-Whun Chung. Von 1983 bis 1990 war Leonard Bernstein dem Orchester als Ehrenpräsident verbunden.

Mit Sir Antonio Pappano, seit 2005 musikalischer Direktor, hat sich das Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia international eine Ausnahmeposition erspielt. Mit Pappano an der Spitze gastierte das Orchester bei zahlreichen renommierten Musikfestivals wie den Londoner Proms, dem Festival der Weißen Nächte St. Petersburg, dem Lucerne Festival und den Salzburger Festspielen. Es gastiert in den weltbesten Konzertsälen, darunter in der Berliner Philharmonie, dem Musikverein und dem Konzerthaus Wien, dem Concertgebouw Amsterdam, der Royal Albert Hall in London, dem Salle Pleyel und der Philharmonie in Paris, der La Scala in Mailand, der Suntory Hall in Tokio, der Semperoper Dresden, der Carnegie Hall New York und dem Teatro Colón in Buenos Aires.

Die umfangreiche Diskographie des Orchesters, die in langjähriger Zusammenarbeit mit den größten internationalen Plattenfirmen einen beträchtlichen Umfang erreicht hat, beinhaltet viele Aufnahmen, die einen legendären Status erzielten. Zu den Veröffentlichungen unter Pappano mit Warner Classics zählen Giacomo Puccinis Oper „Madama Butterfly“ mit Angela Gheorghiu (Gewinner des Brit Classical Award), Giuseppe Verdis „Requiem“ (Gramophone Award, BBC Music Magazine Award, Brit Classical Award), Gioacchino Rossinis und Giovanni Battista Pergolesis „Stabat Mater“ mit Anna Netrebko (Gramophone Editors Choice Award), Rossinis „Wilhelm Tell“, Mahlers Sinfonie Nr. 6, Rossinis „Petite Messe Solennelle“, Verdis „Quattro pezzi sacri“, Benjamin Brittens „War Requiem“ und eine CD mit dem Titel Rossini Overtures. Verdis „Aida“ mit der glanzvollen Besetzung Anja Harteros, Jonas Kaufmann, Erwin Schrott gewann zahlreiche Preise: Echo Klassik 2016 in der Kategorie „Dirigent des Jahres“, gekürt zur besten Aufnahme 2015 durch The New York Times und The Telegraph, Beste Oper 2015 – Apple Music, Choc Classica de l’année, Diapason D or und Choix de France Musique, Aufnahme des Monats – Gramophone, Preis der deutschen Schallplattenkritik. 2015 erschien außerdem eine CD mit Piotr I. Tschaikowskis Klavierkonzert Nr. 1 und Sergei Prokofjews Klavierkonzert Nr. 2 mit der Pianistin Beatrice Rana, Johannes Brahms Violinkonzert mit Janine Jansen (Decca) und Robert Schumanns Klavierkonzert mit Jan Lisiecki (DG). Mit Tenor Jonas Kaufmann und der gemeinsamen CD „Nessun Dorma, The Puccini Album“ stürmten Antonio Pappano und das Orchester die CD-Charts. Zu den jüngsten Aufnahmen zählen Robert Schumanns Sinfonien Nr. 2 und Nr. 4, Edgard Elgars Sinfonie Nr. 1 (ICA Classics), Anna Netrebkos „Verismo“ (DG), Saint-Saëns Sinfonie Nr. 3 und „Der Karneval der Tiere“ mit Martha Argerich sowie Bernsteins Sinfonien Nr. 1 - 3.

www.santacecilia.it

Stand: November 2019

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