Anne Duk Hee Jordan

Anne Duk Hee Jordan (*1978 in Korea) lebt und arbeitet in Berlin. Sie studierte an der Weißensee Kunsthochschule Berlin und setzte ihr Studium mit einem Master in Fine Arts bei Olafur Eliasson am Institut für Raumexperimente in Berlin fort. Die zentralen Themen ihrer Arbeit sind Vergänglichkeit und Verwandlung. Durch Bewegung und Performance fügt Jordan der Materialität eine weitere Dimension hinzu – sie baut mechanische Skulpturen und erschafft immersive Landschaften. Ihre Skulpturen sollen den Blick der Betrachter*innen für die Gegenwart schärfen und einen Dialog zwischen Naturphänomenen, Philosophie und Kunst eröffnen. Jordan verlagert den Fokus weg vom Menschen und hin zur gesamten Ökologie.

Ihre kommenden und jüngsten Einzel- und Gruppenausstellungen sowie Performances umfassen „A Handful of Dust“ mit Viron Erol Vert, Berlin (2020); „Into the Wild“, Festival „Unter Beobachtung. Kunst des Rückzugs“, in Zusammenarbeit mit Dr. Hauschka / Wala, KulturRegion Stuttgart (2020); „Forces Times Distance – On Labour and its Sonic Ecologies“, Sonsbeek, Niederlande (2020); und „Making Kin“, Kunsthaus Hamburg (2020). Zu ihren vergangenen Einzelausstellungen gehören unter anderem „Ziggy goes Wild“, Kunstverein Arnsberg (2019); „Staying with the Trouble“ von Donna Haraway, Zitadelle Spandau (2019); „Ziggy on the Land of Drunken Trees“, Galerie Wedding, Berlin (2018); „Into the Wild“, Food Art Week, Berlin (2017); und „Entanglement of the Little Things“, balzer projects, Basel (2016). Zu ihren bisherigen Gruppenausstellungen zählen die Beaufort Triennale, Ostende, Belgien (2018); die Internationale Biennale für zeitgenössische Kunst in Riga (2018); „Capitalo, Chthulu, and a Much Hotter Compost Pile. Über Mensch-Umwelt-Verhältnisse“, Kunstraum Kreuzberg / Bethanien, Berlin (2018); „Brauchen wir einen linken Populismus?“, ACUD Galerie, Berlin (2018); „The End is Where We Start From. On Tsunamis, Nuclear Explosions and other Fairy Tales“, balzer projects, Basel (2018); „Festival of Future Nows“, Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart, Berlin (2017); „Historicode“, Nanjing, China (2016); „Agency Of Living Organisms“, Tabakalera, San Sebastián (2016); „Where are we now?“, 5. Biennale von Marrakesch (2014); „The Ultimate Capital is the Sun“, nGbK, Berlin (2014).

Stand: Februar 2020

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