Marie-Pierre Brébant

Marie-Pierre Brébant ist seit ihrem Musik- und Ballettstudium (Reims) sowie ihrem Studium der Alten Musik am Conservatoire National de Région in Boulogne-Billancourt (zwei Abschlüsse in Cembalo und Basso Continuo, 1995) in vielfältiger Form im Repertoire der Renaissance und des Barock beheimatet: als Tänzerin (insbesondere bei Béatrice Massin von 1997 bis 2001), als Musikerin (Cembalo und Orgel) in Orchester- und Kammermusikensembles, als Korrepetitorin für Ballettklassen (Centre National de la Danse) und bis 2012 als musikalische Leiterin des Barockensembles Sept Mesures de Soie. Gleichzeitig führte ihr Interesse an Musik als künstlerischer Form jenseits von bloßer Unterhaltung oder Hintergrundbegleitung dazu, dass sie in Aufführungen unter der Leitung von Künstler*innen wie Richard Foreman („Don Giovanni“, Mozart), François Hiffler und Pascale Murtin, Sophie Perez und Xavier Boussiron (verstärktes Spinett in „Laisse les gondoles à Venise“; Kastagnetten in „El coup du cric Andalou“; Wurlitzer und Klavier in „Gombroviczshow“; keltische Harfe und Clavichord in „Onkel Gourdin“; Nord Stage Piano in „Prélude à l'agonie“) oder Théo Mercier (Cembalo in „Radio Vinci Park“, 2016) mitwirkte. Sie nahm persönliche musikalische Bearbeitungen von beispielsweise The Doors für Cembalo und Stimme oder von Belà Bartoks „Mikrokosmos“ für E-Gitarre und Cembalo auf. Marie-Pierre Brébant spielt die Bandura (ukrainische Lautenzither) in „Symphonia Harmoniæ Cælestium Revelationum“, einer von Hildegard von Bingens musikalischem Werk inspirierten Show, die sie in Zusammenarbeit mit François Chaignaud im Mai 2019 beim Kunstenfestivaldesarts in Brüssel entwickelte.

Stand: März 2020

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