Margot Oitzinger

Die Mezzosopranistin Margot Oitzinger, geboren in Graz, studierte Konzertfach Gesang an der Musikuniversität ihrer Heimatstadt und schloss mit Auszeichnung ab. Schon während der Studienzeit stand für sie fest, sich auf Alte Musik spezialisieren zu wollen. Meisterkurse und Seminare besuchte sie dafür bei Emma Kirkby, Peter Kooij und Jill Feldman.

Oitzinger ist sowohl als Konzertsängerin als auch als Operninterpretin von Renaissance bis Frühklassik sehr gefragt. Polyphones sowie frühbarockes Ensemblesingen (unter anderem „Les solistes de Collegium Vocale Gent” unter Philippe Herreweghe, „Abendmusiken in der Predigerkirche” unter Jörg-Andreas Bötticher, „sette voci” unter Peter Kooij) stehen für sie ebenso auf der Tagesordnung wie die Werke hochbarocker Meister als Solistin.

Auftritte führten Oitzinger unter anderem an den Wiener Musikverein, das Concertgebouw Amsterdam, den Palau de la Música Catalana in Barcelona, das Concertgebouw Brugge, die Suntory Hall in Tokio, das Arsenal in Metz, das Prinzregententheater in München, die Thomaskirche in Leipzig, die Église Saint-Roch in Paris, das Muziekcentrum Vredenburg in Utrecht, die Frauenkirche Dresden und die Alte Oper Frankfurt – unter namhaften Dirigenten wie Philippe Herreweghe, Jordi Savall, Philippe Pierlot, Philippe Rousseau, Masaaki Suzuki, John Butt, Andrea Marcon, Michi Gaigg, Lorenzo Ghielmi, Christoph Pregardien, Konrad Junghänel oder Rudolph Lutz. Unter der Leitung des Letztgenannten wirkt sie mit an der Gesamtaufnahme der vokalen Werke Johann Sebastian Bachs für DVD.

Stand: Dezember 2022

Porträt von Margot Oitzinger

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