Konzerthausorchester Berlin

© Marco Borggreve

Konzerthausorchester Berlin

1952 als Berliner Sinfonie-Orchester (BSO) gegründet, erfuhr das heutige Konzerthausorchester Berlin von 1960 bis 1977 unter Chefdirigent Kurt Sanderling seine entscheidende Profilierung und internationale Anerkennung. Feste Spielstätte war ab 1984 das Schauspielhaus am Gendarmenmarkt, das 1994 in Konzerthaus Berlin umbenannt wurde. Das Orchester trägt seit 2006 den Namen Konzerthausorchester Berlin. Chefdirigent während der vergangenen sechs Saisons war Iván Fischer. Seit Saison 2017/18 ist er dem Klangkörper als Ehrendirigent verbunden. Juraj Valčuha übernahm die Position des Ersten Gastdirigenten. Ab 2019/20 ist Christoph Eschenbach neuer Chefdirigent des Konzerthausorchesters.

Heute hat das Konzerthausorchester über 12.000 Abonnenten, was mit die größte Stammhörerschaft eines klassischen Orchesters in Deutschland ist. In mehr als 100 Konzerten pro Saison kann man es im Haus am Gendarmenmarkt mit Werken von Vivaldi bis Lachenmann erleben. Darüber hinaus ist es regelmäßig national und international auf Tourneen und Festivals zu hören. An der 2010 gegründeten heutigen Kurt-Sanderling-Akademie wird hochbegabter Orchesternachwuchs ausgebildet.

Während der letzten Jahre hat das Konzerthausorchester sein Profil auf ein wesentliches Anliegen hin besonders geschärft: Dem Publikum Musik nah zu bringen. Dafür engagieren sich die Musikerinnen und Musiker etwa beim begeistert aufgenommenen Format „Mittendrin“, wo das Publikum im Konzert direkt neben den Orchestermusikern sitzen, oder auch als Mitwirkende der Clips #klangberlins, die in den sozialen Medien millionenfach geklickt und geteilt wurden.

www.konzerthausorchester.de

Stand: Januar 2019

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