Antoine Tamestit

© Julien Mignot for harmonia mundi

Antoine Tamestit

Der Bratschist Antoine Tamestit ist international als Solist und Kammermusiker auf höchstem musikalischen Niveau etabliert. Als Solist gastiert er bei den führenden Orchestern der Welt unter der Leitung namhafter Dirigenten wie Sir John Eliot Gardiner, Valery Gergiev, Daniel Harding, Paavo Järvi, Marc Minkowski, Sir Antonio Pappano und Franz Welser-Möst. Bereits 2008 debütierte er unter der Leitung von Riccardo Muti beim Lucerne Festival mit den Wiener Philharmonikern. Gemeinsam mit Frank Peter Zimmermann und Christian Poltéra gründete Antoine Tamestit das Trio Zimmermann.

Sein breitgefächertes Repertoire reicht von der Barockzeit bis in die Gegenwart. Jörg Widmann schrieb für ihn sein 2015 in Paris uraufgeführtes Viola Concerto. Weitere von Antoine Tamestit uraufgeführte Werke sind Bruno Mantovanis für Tabea Zimmermann und ihn komponiertes Concerto pour deux altos et orchestre sowie Olga Neuwirths für ihn geschriebenes Violakonzert Remnants of songs ... An Amphigory.

In der Spielzeit 2018/2019 zeigt er seine musikalische Vielseitigkeit unter anderem als Artist in Residence beim SWR-Symphonieorchester, als Gastsolist beim NDR-Elbphilharmonie Orchester unter der Leitung von François-Xavier Roth und auf Tournee mit dem Orchestre de Paris unter Daniel Harding.Seit 2013 ist er gemeinsam mit Nobuko Imai künstlerischer Leiter des Viola Space Festivals in Tokyo, das sich programmatisch der ganzen Bandbreite des Viola-Repertoires durch die Jahrhunderte widmet.

Zahlreiche Aufnahmen aus Antoine Tamestits Diskografie wurden mit Preisen ausgezeichnet. Im Februar 2018 erschien seine Einspielung von Widmanns Viola Concerto mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Leitung von Daniel Harding.

Antoine Tamestit wurde 1979 in Paris geboren und erhielt seine künstlerische Ausbildung bei Jean Sulem, Jesse Levine und Tabea Zimmermann. Er gewann den Primrose International Viola Competition sowie den Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München.

Er spielt eine Viola von Antonio Stradivari aus dem Jahr 1672, die ihm von der Stiftung Habisreutinger zur Verfügung gestellt wird.

Stand: Juli 2018

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