Pere Faura

© Francisco López

Pere Faura

 

Pere Faura wurde 1980 in Barcelona geboren und studierte bis 2006 an der School for New Dance Development (SNDO) in Amsterdam. Seine Abschlussarbeit gewann den Preis des ITS-Festivals und wurde für die DansClick-Tournee durch die Niederlande ausgewählt. Im gleichen Jahr wurde er „Resident Choreographer“ am Amsterdamer Frascati Theater, wo er einen Großteil seiner Arbeiten entwickelte und anschließend auf internationalen Bühnen präsentierte. 2009 gewann er den renommierten Charlotte Köhler Preis. Nachdem er 2011 seinen Master in Choreografie in Amsterdam abgeschlossen hatte, kehrte er zurück nach Barcelona, wo er seine Arbeiten in verschiedenen Produktionsstätten entwickelte und dabei mit Künstlern wie Iñaki Alvarez, Joan Escofet, Aggtelek oder dem Desilence Studio zusammenarbeitete. Pere Faura eignet sich in seiner Arbeit Elemente der Popkultur an, wie zum Beispiel Striptease, Disco, Musicals oder Pornos, um sie dann in einer neuen multidisziplinären Choreografie zu kombinieren und dabei Elemente von Theaterkonventionen zu verwenden. Neben seiner Arbeit als Theatermacher ist er in verschiedenen kuratorischen Tätigkeiten aktiv und entwickelt neue Kontexte für künstlerische Präsentationen, unter anderem als Mitglied von ARTAS (ARTistas ASociados a La Poderosa) und zusammen mit Claudia Solwat und Anna Rubriola als Gründungsmitglied von G.R.U.A. (Grup de Recerca d’Universos Artísticas).

www.perefaura.com 
Pere Faura im Blog der Berliner Festspiele 

Stand: Juni 2016

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