Philippe Quesne

© Victor Tonelli

Philippe Quesne

 

Philippe Quesne, geboren 1970, studierte Bildende Kunst, visuelle Gestaltung und Bühnenbild in Paris. In den letzten zehn Jahren hat er Bühnenbilder und Designs für Opern, Konzerte, Theaterperformances und Kunstausstellungen entworfen. 2003 rief er in Paris das Vivarium Studio ins Leben, ein Labor für theatralische Innovation, in dem Maler, Schauspieler, Tänzer, Musiker und der Hund Hermès zusammenarbeiten. Philippe Quesne konzipiert und inszeniert Performances, deren Dramaturgie auf einer starken Verbindung zwischen Raum, Bühnenbild und Körpern basiert. Die Bühnenbilder werden oft zu Arbeitsstudios oder “Vivarien”, die den menschlichen Mikrokosmos darstellen. Zu seinen Arbeiten gehören “La Démangeaison des Ailes” (2003), „L’Effet de Serge“ (2007), „La Mélancolie des Dragons“ (2008) und „Big Bang“ (2010) und „Pièce pour la Technique du Schauspiel de Hanovre“ (2011). 2012 nahm Quesne mit einer ortsspezifischen Arbeit im Berliner Institut für Mikrobiologie und Hygiene an der Kollektivproduktion „Infinite Jest“ (nach dem Roman von David Foster Wallace) des HAU Hebbel am Ufer teil. Seine multidisziplinären Performances präsentierte er u. a. in Belgien, den USA, Brasilien, Korea, Portugal, den Niederlanden, Argentinien, Deutschland und der Schweiz.

www.vivariumstudio.net 

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