Reinhold Friedl

© Svetlana Spajic

Reinhold Friedl

Reinhold Friedl, geboren 1964, lebt zurzeit in Wien. Er studierte Klavier bei Renate Werner, Alan Marks und Alexander von Schlippenbach, Mathematik und Musikwissenschaft in Stuttgart und Berlin. Als Performer, Interpret und Komponist erhielt Friedl sowohl verschiedene Stipendien – Eurocréation Paris, das Rom Stipendium (Villa Serpentara) der Berliner Akademie der Künste, STEIM Amsterdam – als auch Kompositionsaufträge. Er publizierte Artikel in Zeitungen und Fachmagazinen und leitete gemeinsam mit Prof. Behrends ein Seminar zum Thema „Musik und Mathematik“ an der Freien Universität Berlin. Er gründete und leitet die Ensembles Piano-Inside-Out und zeitkratzer. Friedl arbeitete als Kurator für das Podewil Center for Contemporary Arts Berlin und leitete die Off-ICMC (International Computer Music Conference) Berlin 2000 und wurde in die Jury der Ars Electronica und der Gulbenkian Stiftung (Lissabon) eingeladen. Als Pianist und Komponist arbeitete er mit Musiker*innen und Komponist*innen, wie etwa mit Lee Ranaldo (Sonic Youth), Phill Niblock, Helmut Oehring, Nicolas Collins, Lou Reed, MERZBOW a.k.a. Masami Akita, Radu Malfatti, Bernhard Guenter, Mario Bertoncini (nuova consonanza) und Keiji Haino und machte zahlreiche Radio- und CD-Aufnahmen und realisierte das „spazialisation piano-project“ am ZKM Karlsruhe und den Asphodel Studios in San Francisco um. Der Fokus in Reinhold Friedls Schaffen liegt auf dem Inside-Piano. Er spielte hier alle einschlägigen Werke in Anwendung der bekannten Inside-Piano-Techniken und publizierte mehrere Artikel zu diesem Thema.

www.reinhold-friedl.de 

Stand: Januar 2018

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