Ensemblekollektiv Berlin

 

Als Ensemblekollektiv Berlin kooperieren vier international anerkannte Berliner Ensembles als gemeinschaftlicher Klangkörper: Ensemble Adapter, Sonar-Quartett, Ensemble Apparat und ensemble mosaik. Diese besondere Konstellation auf Basis kammermusikalischer Strukturen ist nicht nur für die Berliner Kulturszene eine Neuheit. Die beteiligten Ensembles zeichnen sich durch langjährige Erfahrung, durch Interpretationen auf höchstem Niveau und klare Profile aus. In der Zusammenarbeit ergänzen sich diese Formationen zu einem Klangkörper mit neuen musikalischen Möglichkeiten.

In drei Programmen präsentierte sich das Kollektiv mit Unterstützung durch den Hauptstadtkulturfonds mit ausgewähltem Repertoire sowie Kompositionsaufträgen an Hanna Eimermacher und Sarah Nemtsov bei MaerzMusik 2014, dem Musikfest Berlin 2014 und Ultraschall Berlin 2015 unter der Leitung der renommierten Dirigenten Titus Engel, Enno Poppe und Manuel Nawri zum ersten Mal der Öffentlichkeit.

Für die zweite Spielzeit des Ensemblekollektivs Berlin soll nun dieser Ansatz vertieft werden und in drei Konzerten die außergewöhnliche Zusammensetzung des Klangkörpers thematisiert werden. In den Programmen für 2016 (und ein Konzert im Januar 2017) steht also das Verhältnis des einzelnen Ensembles zum Kollektiv, sowie die kammermusikalische Struktur und Arbeitsweise als Basis der Kollektivarbeit im Zentrum der musikalischen Auseinandersetzung.

Für MaerzMusik 2016 und Ultraschall Berlin 2017 wurden Programme entwickelt, bei denen eines der vier Ensembles je eine Konzerthälfte bestimmt. Ausgangspunkt dabei ist jeweils ein bestehendes Werk, das explizit diesem Ensemble gewidmet ist und das in enger Zusammenarbeit mit dem Komponisten entstanden ist. Derselbe Komponist wurde nun beauftragt, ausgehend von diesem Werk ein Stück mit einer Länge von 20-25 Minuten für die gesamte Besetzung des Ensemblekollektivs Berlin zu schreiben und dabei die Zusammensetzung des Klangkörpers zu berücksichtigen.

Stand: Januar 2016

Vergangene Veranstaltungen