Sven-Åke Johansson

Sven-Åke Johansson, geboren 1943 in Mariestad (Schweden) und seit 1968 in Berlin lebend, ist Komponist, Musiker, Poet, Bildender Künstler, Autor und Initiator verschiedener Musikproduktionen, darunter „Die Harke und der Spaten“ oder „…über Ursache und Wirkung der Meinungsverschiedenheiten beim Turmbau zu Babel“ (zusammen mit Alexander von Schlippenbach, Hebbel Theater Berlin 1986 und 1994) sowie „Harding Greens – Symphonie für Kartonagen“ (Sophiensaele, Berlin 2010) und „Irving Berlin in Berlin“ (Haus Ungarn, Berlin 2013). Zuletzt veröffentlichte er die Textsammlung „In St. Wendel am Schlossplatz...“ (2013). Stilbildend innerhalb der Improvisationsmusik, entwickelte er in den 60er Jahren eine besondere Form des Free Jazz und begann mit diversen Materialien und Spieltechniken für perkussive Effekte zu experimentieren. Er kooperierte weltweit mit Musikern, Schauspielern und Bildenden Künstlern, spielte Schlagzeug und Akkordeon, rezitierte Spontangedichte, arbeitete als Schauspieler und Sprecher und brachte mit prominenten Besetzungen eigene Kompositionen und Bühnenspiele zur Aufführung. Zu seinen Kompositionen gehören: „Die neue Zeit ist pausenlos“ (Berlin 2010), „MM schäumend“ (Ouvertüre für Handfeuerlöscher, Akademie der Künste, Berlin 2003), „Seewetter 69“ (Radiostück im Auftrag von Deutschlandradio 2001), „Polis, Wachs und Pomade“ (Kammerstück für Streicher, Bläser und Stimme (Donaueschinger Musiktage 2001) oder das „Konzert für 12 Traktoren“ (1996), welches 2013 erneut bei den Klangspuren im Tiroler Schwatz zu erleben war.

Stand: Februar 2014

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