MaerzMusik 2021: Programm-Update

MaerzMusik

Pressemeldung vom 5.3.2021

Das aktualisierte Programm von MaerzMusik – Festival für Zeitfragen 2021, darunter einige neue Projekte, ist veröffentlicht. Die Angebote der digitalen Festivalausgabe sind mit einem Festivalpass zugänglich, der kostenlos oder mit einer Zahlung auf freiwilliger Basis ab 15. März erhältlich ist. Damit startet auch die Akkreditierung für das Festival.

MaerzMusik – Festival für Zeitfragen 2021 findet in diesem Jahr digital statt und präsentiert auf Berliner Festspiele on Demand vom 19. bis zum 28. März Livestreams von insgesamt mehr als 70 Stunden, darunter eine mit 360-Grad-Kameratechnik aufgenommene Konzertperformance, Live-Konzert-Streams, binaurale Audio-Streams, Musikvideos, Filme, Dokumentationen, Lesungen und Gespräche. Seit heute ist das aktualisierte Programm online.

Auf folgende neue Programmpunkte möchten wir besonders hinweisen: THE LONG NOW kann pandemiebedingt nicht stattfinden. An diese Stelle tritt das neue Abschlussprojekt TIMEPIECE. Das Programm des Bang on a Can Marathon steht nun fest und neue Filmprojekte sind zu erleben: die filmische Begegnung „Éliane Radigue – Échos“ von Eléonore Huisse und François J. Bonnet, das Video-Essay „Inside Out“ von Juliet Fraser und die audiovisuelle Komposition „Dulab al Taj"“ mit dem Ensemble Extrakte. Die nächtliche Lesung „useless land“ wird gestreamt und die Halim El-Dabh-Ausstellung „Here History Began“ im SAVVY Contemporary findet statt.

DETAILS ZU AUSGEWÄHLTEN NEUEN PROGRAMMPUNKTEN:
Das traditionelle Abschlussevent des Festivals THE LONG NOW kann aufgrund der COVID-19-Pandemie nicht stattfinden. An seine Stelle tritt TIMEPIECE – eine 27-stündige, live aufgeführte Zeitansage für Sprechstimmen und Musik, die von über 100 Mitwirkenden auf der Drehbühne des Hauses der Berliner Festspiele realisiert wird. Basierend auf Peter Ablingers Komposition „TIM Song“ ist TIMEPIECE zugleich ein künstlerisches Denkmal in Corona-Zeiten, ein Gemeinschaftsprojekt und eine Solidaritätsbekundung für Künstler*innen und andere von der Pandemie Betroffene.

Gemeinsam mit der in Brooklyn beheimateten Bang on a Can-Community bringt das Festival eine spezielle MaerzMusik Edition des „Marathon Live Online“-Formats heraus. Das Line-up und der Ablauf der vier Stunden Live-Performances von beiden Seiten des Atlantiks steht. Es werden 17 Performer*innen auftreten, darunter Arnold Dreyblatt, Bill Frisell, Miya Masaoka, Moor Mother, Tyshawn Sorey, Mazz Swift mit Werken von Tomeka Reid, Steve Reich, Molly Joyce u. v. a. Zwischen den Konzerten mit zahlreichen Uraufführungen gibt es Gespräche mit den Beteiligten.

Vor dem binauralen Audio-Livestream von Éliane Radigues dreistündiger Klangmeditation „Trilogie de la Mort“ aus dem Zeiss-Großplanetarium ist die Premiere eines von MaerzMusik in Auftrag gegebenen Filmporträts der Elektronik-Pionierin zu erleben. In „Éliane Radigue – Échos“ unterhalten sich die Filmemacherin Eléonore Huisse und der Klangkünstler François J. Bonnet mit der Komponistin über existenzielle Fragen. Daran anknüpfend wird der Film „Yamayaki“ (Verbrannte Erde) von Eléonore Huisse (2017) mit Musik von Kassel Jaeger (aka François J. Bonnet) zu sehen sein.

Neu im MaerzMusik-Festivalprogramm sind das Video-Essay „Inside Out“ von Juliet Fraser, das die Sopranistin auf ihrem mäandernden Weg zwischen innerer Welt, dem momentanen Platz in der physischen Welt und den Interaktionen mit einer zerstreuten digitalen Gemeinschaft begleitet, sowie die audiovisuelle Komposition „Dulab al Taj“, ein kollektiver Reigen des Ensemble Extrakte.

SAVVY Contemporary und MaerzMusik setzen ihre langjährige Zusammenarbeit mit einem Fokus auf den ägyptisch-amerikanischen Musiker, Elektronik-Pionier und Lehrenden Halim El-Dabh fort und präsentieren jetzt die bereits für MaerzMusik 2020 geplante Ausstellung „Here History Began“. Außerdem ist die Filmpremiere von „Leila and the Madman“ (Arbeitstitel) der Künstlerin und Filmemacherin Jasmina Metwaly zu sehen und in der Listening Session „Halim El-Dabh – Elektroakustisch“ sprechen Bonaventure Soh Bejeng Ndikung, Kamila Metwaly und Berno Odo Polzer über El-Dabhs elektroakustische Kompositionen. Zudem sind zwei Live-Konzert-Livestreams mit Musik von und zu Halim El-Dabh zu erleben: „Invocations“ mit Uraufführungen von Sofia Jernberg, Jessica Ekomane, Mazen Kerbaj, Ute Wassermann und Mena Mark Hanna aus dem Haus der Berliner Festspiele und SAVVY Contemporary sowie das Porträt-Konzert des Zafraan Ensembles.

Die 2019 im Haus der Berliner Festspiele realisierte nächtliche Lesung „useless land“ wird in ihrer neuen, pandemiebedingt entwickelten Version als siebenstündiger Zoom-Stream stattfinden, eine Einladung zu einer intensivierten Wahrnehmung zwischen Wachen und Schlafen mit Beiträgen aus fiktionalen und theoretischen Texten, gelesen von der kolumbianischen Tänzerin und Choreografin Catalina Insignares und der brasilianischen Regisseurin Carolina Mendonça.

Das Programm des Gesprächsformats THINKING TOGETHER, das live auf der Zoom stattfindet, wird in den kommenden Tagen veröffentlicht.

Zugang zu den Angeboten der digitalen Festivalausgabe ermöglicht ein Festivalpass, der für alle Veranstaltungen in der gesamten Laufzeit des Festivals gilt. Der Festivalpass ist kostenlos oder mit einer Zahlung auf freiwilliger Basis ab 15. März erhältlich. Damit beginnt auch die Akkreditierung für das Festival, zu der wir mit den entsprechenden Informationen einladen werden. Nähere Informationen zum Festivalpass finden Sie auf der Website.

Medienpartner des Festivals sind rbbKultur, Deutschlandfunk Kultur, ExBerliner, Monopol, Wall, The Wire und Yorck Kinogruppe.

Gerne vermitteln wir Interviews mit dem künstlerischen Leiter Berno Odo Polzer oder den beim Festival präsentierten Künstler*innen.

Pressebilder stehen zum Download im Pressebereich von MaerzMusik bereit.

Pressekontakt
Patricia Hofmann und Anna Lina Hinz
+49 30 25489 223

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