Thomas Oberender verlässt die Berliner Festspiele zum Ende des Jahres

Berliner Festspiele

Pressemeldung vom 16.6.2021

Dr. Thomas Oberender hat der Vorsitzenden des Aufsichtsrates der Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH (KBB), Staatsministerin Prof. Monika Grütters, mitgeteilt, dass er nach Auslaufen seines derzeitigen Vertrages zum 31. Dezember 2021 als Geschäftsführer der KBB und Intendant der Berliner Festspiele seine Tätigkeit nicht fortsetzen möchte. Er hat deshalb um eine Auflösung seines Vertrages, der im November 2020 um fünf Jahre verlängert worden war, gebeten. Herr Dr. Oberender möchte sich nach zehn erfüllenden und erfolgreichen Jahren für die Berliner Festspiele neuen Aufgaben und Herausforderungen zuwenden.

Stellvertretend für den gesamten Aufsichtsrat dankte Frau Prof. Grütters Herrn Dr. Oberender für seine Verdienste und seinen Einsatz für die Berliner Festspiele und wünschte ihm für seine Zukunft weiter alles erdenklich Gute.

Sie erklärte: „Thomas Oberender hat die Festspiele seit seinem Amtsantritt 2012 zu einem innovativen Schaufenster der Bundeskultur gemacht. Die Ausstellungen und Veranstaltungen im Gropius Bau, die Festivals MaerzMusik, Theatertreffen, Musikfest Berlin und Jazzfest Berlin sowie vier Bundeswettbewerbe für Jugendliche hat er durch zeitgenössische Fragestellungen geprägt und zum Teil neu konzipiert. Mit Neugründungen wie der Programmreihe Immersion und deren Projekt Palast der Republik, dem Tanztreffen der Jugend oder der Reihe The New Infinity, die weltweit Planetarien für Künstler und Künstlerinnen des digitalen Zeitalters öffnet, hat er sich um alternative künstlerische Produktionsweisen und genreübergreifende Ansätze außerordentlich verdient gemacht und wegweisende Formate kreiert. Ich wünsche Thomas Oberender beruflich alles erdenklich Gute und viel Erfolg bei seinen künftigen Vorhaben.“

Die Berliner Festspiele sind ein Geschäftsbereich der Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin (KBB) GmbH und werden von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.