The New Infinity bespielt das Zeiss-Großplanetarium in Berlin

The New Infinity

Pressemeldung vom 14.7.2021

Mit Actress & Actual Objects, Agnieszka Polska, Florence To & Bendik Giske & Bridget Ferrill, Bill Ham & Kara-Lis Coverdale, Emeka Ogboh, John Whitney, Lucas Gutierrez & Robert Lippok, Theo Triantafyllidis & Sun Araw u.a.

Die vierte Ausgabe von „The New Infinity“ bespielt im Rahmen der Berlin Art Week das Zeiss-Großplanetarium als Galerie der Zukunft. Als immersiver Erfahrungsraum für zeitgenössische Kunst mit größter Bildfläche und 360-Grad-Klangtechnik bietet das Planetarium einen spezifischen Ort für die Programmreihe der Berliner Festspiele und die hierfür produzierten Auftragsarbeiten der Künstler*innen. Die an dem Wochenende (17.-19.9.2021) gezeigten Arbeiten verweben audiovisuelle Shows, Fulldome-Weltpremieren sowie Adaptionen von Installationen sowie klassischen Avantgardefilmen für den Kuppelraum.

Gemeinsam mit der Stiftung Planetarium Berlin präsentiert „The New Infinity“ die Weltpremiere „Grey Interiors“, eine postindustrielle Sinfonie des britischen Musikers Darren J. Cunningham aka Actress & des Künstler*innenkollektivs Actual Objects. „SPIN“, eine Soundskulptur von Lucas Gutierrez & Robert Lippok, stellt zwei rotierende Körper ins Zentrum, zwischen denen sich ständig wechselnde Klangfelder entfalten. „PERSPICUS“, die Uraufführung einer AV-Show von Florence To & Bendik Giske & Bridget Ferrill, nimmt in ihrer dreiteiligen Komposition klanglich und architektonisch ständig neue Formen und Perspektiven an, die aus den Atembewegungen der Künstler*innen entstehen.

In der Programmlinie „Visual Music“, die historische Avantgardefilme bildender Künstler*innen für den Kuppelraum adaptiert, werden zwei psychedelische Light-Paintings des Lichtkünstlers Bill Ham gezeigt, die von der kanadischen Komponistin Kara-Lis Coverdale vertont wurden, sowie eine bisher unveröffentlichte Arbeit des Computergrafik-Pioniers John Whitney. Ergänzt werden diese Neuadaptionen durch die meditativen Farbsymphonien des amerikanischen Lichtkünstlers Thomas Wilfred, dessen Lumia-Apparaturen eine neue Kunstform an der Schnittstelle von Technologie und moderner Kunst bilden.

Emeka Ogboh, dessen Arbeit „Ámà: The Gathering Place“ zeitgleich im Lichthof des Gropius Bau zu sehen ist, hat für das Planetarium seine gefeierte Mehrkanal-Soundinstallation „The Way Earthly Things Are Going“ adaptiert, die der Künstler für die documenta 14 in Athen konzipierte. Ebenfalls eingeladen sind der griechische Digitalkünstler Theo Triantafyllidis und der amerikanische Experimentalmusiker Sun Araw mit ihrer Fulldome-Arbeit „VHW7“, die den gleichnamigen Planetoiden als galaktische Skulptur erkundet. Und als Wiederaufnahme wird David OReillys berührende Corona-Collage „The End of Stories“ gezeigt, die 37 Geschichten von anonymen Anrufer*innen über die individuellen Erfahrungen mit der Pandemie hörbar macht.

Das detaillierte Programm wird im August auf der Website der Berliner Festspiele bekanntgegeben.
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The New Infinity
Zeiss-Großplanetarium
Prenzlauer Allee 80
10405 Berlin

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