Direktorin

Dr. Stephanie Rosenthal

Dr. Stephanie Rosenthal, geboren 1971 in München, ist seit Februar 2018 Direktorin des Gropius Bau in Berlin. Sie hat an der Ludwig-Maximilians-Universität in München Kunstgeschichte studiert und an der Universität zu Köln promoviert. Seitdem hat sie einflussreiche Artikel und Vorträge über Zeitgenössische Kunst mit einem Schwerpunkt auf performativen Methoden veröffentlicht. Von 2007 bis 2017 hat sie als Chefkuratorin an der Hayward Gallery, London, mit herausragenden internationalen Künstler*innen zusammengearbeitet und zahlreiche Ausstellungen kuratiert, u.a. Robin Rhode: Who Saw Who (2008), Walking in My Mind (2009), MOVE: Choreographing You (2010), Art of Change: New Directions from China (2012), Pipilotti Rist: Eyeball Massage (2012), Ana Mendieta: Traces (2013), Dayanita Singh: Go away Closer (2013) und MIRRORCITY (2014). Darüber hinaus verantwortete sie 2016 die 20. Ausgabe der Sydney Biennale und versammelte unter dem Titel The future is already here – it’s just not evenly distributed mehr als 70 internationale Künstler*innen, darunter Lee Bul, Boris Charmatz, Lee Mingwei, Helen Marten, Otobong Nkanga und Johanna Calle. Zuvor war sie am Haus der Kunst in München als Kuratorin tätig und inszenierte einige viel beachtete Ausstellungen, darunter Stories – Erzählstrukturen in der zeitgenössischen Kunst (2002), Abigail O’Brien – Die sieben Sakramente (2004), Paul McCarthy: LaLa Land Parodie Paradies (2005), Black Paintings: Barnett Newman, Robert Rauschenberg, Frank Stella, Ad Reinhardt, Mark Rothko (2006), Allan Kaprow. Kunst als Leben (2006), Christoph Schlingensief: 18 Bilder pro Sekunde (2007) und Luc Tuymans: Retrospektive (2008). Stephanie Rosenthals Ausstellungen wurden in Museen wie dem Museum of Contemporary Art, Los Angeles, der Kunstsammlung NRW, Düsseldorf, dem National Museum of Modern and Contemporary Art (Seoul), Korea und dem Van Abbemuseum, Eindhoven gezeigt.

Stephanie Rosenthal

Stephanie Rosenthal

© Mathias Völzke