Multiaxiale Weberei

Interview mit dem Jongeriuslab von Sander Manse

Prenzlauer Berg, Ende Februar: Es ist ein heller, klarer Frühlingsmorgen und ich treffe mich mit dem Designteam des Jongeriuslab in ihrem Studio – einem kleinen, mehrstöckigen Gebäude in einem typischen Berliner Hinterhof. Ich kenne das Gebäude gut, denn ich habe hier vor einigen Jahren selbst für Hella Jongierus gearbeitet. Innen hat sich viel verändert. In die Werkstatt im Erdgeschoss hat ein großer digitaler Jacquardwebstuhl (genannt TC2) Einzug gehalten; umgeben ist er von einem Durcheinander aus Garn- und Textilmustern. Eine Etage darüber befindet sich ein schöner, heller Atelierraum mit Oberlichtern und freiliegenden Backsteinwänden; überall hängen, stehen und liegen Textilmuster und gewebte Objekte, die wie komplizierte Kleidungsstücke aus einer anderen Welt – und zugleich wie Science-Fiction-Requisiten oder Architekturmodelle aus Garn wirken.

Ich setze mich mit den Designer*innen Laura Fügmann, Jos Klarenbeek, Sarah Meyers und Vera de Pont zusammen. Einige von ihnen arbeiten schon seit Jahren mit Hella Jongerius, jeweils in ihren eigenen Spezial- und Interessensgebieten. Für die Ausstellung Kosmos Weben, die am 28. April im Gropius Bau eröffnet, sind sie schon mitten in der Erforschung eines neuen Verfahrens, das sie „multiaxiales Weben“ nennen. Während unseres Gesprächs füllt sich der Raum mit einer geschäftigen Energie, sie nehmen Muster in die Hand und falten sie von innen nach außen, um die Art und Weise zu veranschaulichen, wie dreidimensionale gewebte Strukturen auf einem digitalen Flachbettwebstuhl erzeugt werden können.

Sander Manse: Eine Fragestellung der Ausstellung Kosmos Weben ist es, wie eine flache, gewebte Struktur erweitert oder als etwas Dreidimensionales konstruiert werden kann. Wenn ich mir diese neuen Muster anschaue, die ihr in den letzten Wochen entwickelt habt, sehe ich einen auffälligen Unterschied zu den „Ziegeln“, die auf dem Seamless Loom (2019) gewebt wurden. Anstatt um eine Struktur herum zu weben, baut ihr eine räumliche Struktur aus dem Webmaterial selbst.

Laura Fügmann: In gewisser Weise ist es interessanter als mit dem Seamless Loom, weil diese Muster alle auf dem TC2, einem Flachwebstuhl, gewebt werden. Nach dem Weben schneiden und falten wir die Stücke und sie entfalten sich so zu einer dreidimensionalen Struktur. Das ist wirklich ein sehr spannendes Forschungsgebiet.

Sander Manse: Wenn man im Internet nach Beispielen für 3D-Webtechnik sucht, landet man auf den Webseiten von Firmen, die 3D-gewebte Verbundwerkstoffe herstellen – sehr starke, hochtechnische Materialien. Welchen Bezug hat eure Forschung zu solchen technischen und industriellen Produkten?

Jos Klarenbeek: Wenn man sich einige dieser Muster hier vor Ort anschaut – so ähnliche Strukturen werden auf 3D-Webmaschinen gemacht. Wir weben in mehreren Schichten und das ist etwas, das man auch in sehr technischen Anwendungen findet. Das Interessante daran ist, dass wir diese Strukturen betrachten und dann jedoch nur ein paar Elemente davon auswählen und ausprobieren, was herauskommt, wenn man sie mit einer anderen Bandbreite an Materialien und Materialstärken weiterentwickelt; aber auch, was passiert, wenn man über die Maschine hinausgeht und die Muster manuell nachbearbeitet.

Sander Manse: Und wie kombiniert ihr die Handarbeit mit der automatisierten Weberei?

Laura Fügmann: Unsere Hände „denken“ über die Maschine hinaus: Wir können Formen zurzeit nur zum Teil mit Technologie erschaffen. Ich skizziere sozusagen Dinge auf dem Webstuhl und denke, wir erlauben uns auf diese Weise – indem wir mit der Hand arbeiten – viel mehr Freiheit.

Sarah Meyers: Komplexität und Verspieltheit sind wichtig. Wenn ein Muster vom Webstuhl kommt, gibt es immer noch Arbeit, die von Hand gemacht werden muss.

Jos Klarenbeek: Das ist etwas, das am Ende smarter, entwickelter ablaufen könnte. Aber zurzeit kleben und schneiden wir.

Laura Fügmann: Ja, im Grunde machen wir mit der Hand, was die Maschine noch nicht kann (zum Beispiel das Kleben von Materialien). Das Objekt ist nicht fertig, wenn der Webstuhl mit dem Weben fertig ist. Wenn unsere Forschung erfolgreich ist, könnten für diese Arbeitsschritte in Zukunft vielleicht Maschinen entwickelt werden.

Sarah Meyers: Eine Lösung könnte zum Beispiel das Schmelzgarn sein, das die Schichten durch Hitzeeinwirkung miteinander verklebt. Das ist ein Arbeitsprozess, an dem wir in den vergangenen Wochen bis zur Ausstellungseröffnung weiter geforscht haben.

Sander Manse: Erklärt mir doch zum Beispiel einmal den Herstellungsprozess dieses Objekts: ein Gerüst aus Stoffstreifen, das zwei ineinandergreifende Kuben bildet. Ich sehe, dass es sich dabei eigentlich um ein einziges Stück gewebten Stoffes handelt.

Vera de Pont: Wir beginnen mit einem handgewebten Papiermuster, das gefaltet und zusammengeheftet wird, um ein Verständnis für die Konstruktion zu bekommen.

Jos Klarenbeek: Dann bestimmen wir, wie es als flaches Webstück aussehen würde, und mit dem Wissen und den Fähigkeiten, die wir jetzt entwickelt haben, erstellen wir dann eine digitale Webdatei. Im Fall dieses Musters haben wir sechs Lagen in einem Stück Stoff gestapelt, und das ist etwas, was man auf jedem Webstuhl machen kann. Man teilt im Grunde den Kettfaden und erzeugt auf diese Weise Lagen, die sich dann zu einem Würfel falten lassen. Wir bestimmen, wo diese Lagen miteinander verbunden sind, indem wir die Bindungsmuster definieren. Wir entwickeln diese Bindungen selbst – es gibt einfache Bindungen und welche, die die Lagen verbinden. Es ist eine komplizierte Art zu denken. Wir stehen im ständigen Dialog mit der Maschine.

Vera de Pont: Dieses Forschungsprojekt setzt eine Arbeit fort, die wir bereits 2019 (für Hella Jongerius Ausstellung bei Lafayette Anticipations?) begonnen haben. An einem gewissen Punkt hat Hella die Frage gestellt: Können wir mehr als eine bloße Extrusion herstellen? Und dann sind wir weiter in die Idee eingetaucht, in mehrere Richtungen zu weben. Auf diese Weise kann man komplexere Strukturen schaffen, anstatt bloß Außenhüllen.

Sander Manse: Was ist der Unterschied zwischen diesen aktuellen Objekten und dem, was ihr als Extrusion bezeichnet?

Jos Klarenbeek: Eine Extrusion ist eine Stapelung von Schichten, die Volumen erzeugt. Wenn man etwas in 3D druckt, kann man einen Plan zeichnen und diesen extrudieren, also eine 3D-Form aufbauen, indem man Schicht für Schicht hinzufügt. Wir wollen aber nicht nur stapeln, denn beim Weben kann man mit den Richtungen spielen, in die man sich bewegt.

Sander Manse: Ich sehe hier im Studio viele Varianten und Iterationen des multiaxialen Webens. Was versucht ihr zu optimieren?

Jos Klarenbeek: Diese Objekte sind das Ergebnis eines kreativen Prozesses, es gibt noch keinen wirklichen Zweck. Wir nennen sie „biegsame Architektur“. Es geht immer noch darum, Konstruktionen zu erschaffen. Aktuell wollen wir Solarzellen integrieren und versuchen, Module oder Strukturen zu schaffen, die miteinander verbunden werden können.

Laura Fügmann: Es geht auch darum, etwas herzustellen, das sehr wenig Material verbraucht, aber viel Volumen hat. Weniger Material zu verwenden, ist immer der nachhaltigere Weg.

Sander Manse: Interessant ist auch die inhärente Stärke und Flexibilität des Materials. Könntet ihr die Beschaffenheit oder Textur eines Objekts zusammen mit seiner Konstruktion verändern?

Vera de Pont: Ja, wenn man eine dreidimensionale Konstruktion herstellt und dabei dichter oder offener webt, verändert das von Natur aus den Charakter des Stücks. Theoretisch könnte man durch Bindung und Konstruktion einen Charakterwechsel in einem Material bewirken, was ich sehr interessant finde. Ähnlich wie es beim Stricken passiert. Die Art der Bindung, die man verwendet, bestimmt auch die Festigkeit des Textilstücks. Je dichter die Garne, desto steifer und weniger transparent wird das Stück, auch wegen der Bindungen. Wenn man in einem 3D-Gitter webt, kann man das schrittweise anpassen.

Sarah Meyers: Derzeit verwenden wir ein und dieselbe Art von Kettfaden für alle Muster, die wir herstellen. Später können wir das optimieren und uns ein Stück anschauen und einen Kettfaden bestimmen, der der Absicht des Webstücks entspricht.

Jos Klarenbeek: Wir sind generell noch sehr offen und erkunden die Möglichkeiten dieses Materials. Wir probieren einfach aus, was wir hier mit unserem Team und mit der Maschine machen können.

Sander Manse: Was sind die Inspirationsquellen für dieses Projekt: Industrie, Natur, Mathematik, Materialien?

Laura Fügmann: Die Methode selbst hat uns inspiriert. Wenn die Muster vom Webstuhl kommen, sind sie wackelig und flach, aber sobald man die Falze aufklappt, werden sie so stark! Am Anfang dachten wir, wir müssten immer eine strukturelle Unterstützung hinzufügen, indem wir Rohre oder Stäbe einweben, aber jetzt haben wir erkannt, dass man durch das bloße Auffalten und Einweben von Elementen eine unglaubliche Steifigkeit erzeugen kann. Das hat unser Denkprozess wirklich auf Trab gebracht. Wir haben begonnen, in Falzen zu denken: Wo können wir eine Stabilitätslinie hinzufügen?

Sarah Meyers: Es waren die Möglichkeiten, die uns inspiriert haben. Das ist nicht nur eine Außenhaut, sondern eine selbsttragende Struktur, die keine Verstärkungen braucht.

Vera de Pont: Als wir über Konstruktionen sprachen – und darüber wie kompliziert sie sind, dachte ich an Atomanordnungen oder Kristallstrukturen, die ebenfalls in einem multiaxialen Gitter ausgerichtet sind. Es sind ähnliche Denkweisen, die aber aus verschiedenen Disziplinen kommen. Der menschliche Körper zum Beispiel besteht aus lauter Fasern, die miteinander verwoben sind und in bestimmte Richtungen zeigen.

Sander Manse: Das Ganze hat also auch eine biologische Dimension.

Vera de Pont: Ja, aber es fühlt sich so an, als wäre es so gewachsen, nicht als wäre es konstruiert worden.

Jos Klarenbeek: Für mich ist jeher die mathematische Seite der Arbeit sehr interessant. Man muss einem digitalen Webstuhl sagen, was er tun soll, ihn programmieren. Man muss in mehreren Ebenen denken und eine Schwarz-Weiß-Matrix entwerfen, die die Bindungen bestimmt. Die Dinge werden sehr kompliziert, wenn man will, dass zum Beispiel auf der Vorder- und Rückseite eines Stücks unterschiedliche Dinge passieren.

Laura Fügmann: Ja, es ist alles konstruiert. Jeder Faden hat einen Zweck. Ich denke, es ist auch möglich, verschiedene Arten zu kombinieren, in der die Muster aufgefaltet werden. Jetzt falten wir sie entweder in Kett- oder Schussrichtung, aber es könnte möglich sein, beides zu tun. Das ist der nächste logische Schritt für die Muster, an denen wir jetzt arbeiten. Dann könnten wir sogar dreidimensionale Schachbrettmuster weben.

Vera de Pont: Wir fangen wirklich an, über mehrere Richtungen nachzudenken. Weg von der Zweidimensionalität des Webstuhls.

Laura Fügmann: Wenn wir so etwas skalieren und an den Schnittpunkten arbeiten würden, könnten wir das Ganze auf ein anderes Level bringen.

Sarah Meyers: Vom Weichen zum Steifen. Etwas Textiles von selbst zum Stehen bringen. Durch das Weben gibt man einem Garn Festigkeit.

Sander Manse: Könnt ihr mir mehr über die Solarstreifen erzählen?

Jos Klarenbeek: Wir benutzen laminierte Kunststoffstreifen mit eingebetteten Solarzellen. Solarzellen sind immer flache, steife Objekte. Was wäre, wenn man 3D-Formen mit Solarstreifen weben könnte? Wir denken auch darüber nach, die Solarzellen etwas antreiben zu lassen, wie zum Beispiel eine Bewegung zur Sonne hin oder einen Öffnungsvorgang.

Laura Fügmann: Die Zellen könnten das Textilstück erwärmen oder beleuchten, eine Lüftung oder einen Propeller antreiben, sie könnten ein Telefon aufladen.

Sarah Meyers: Wir haben auch darüber nachgedacht, einen Teil der Ausstellung mit Strom zu versorgen. Aber das ist sehr ambitioniert. Es gibt leitfähiges Garn, das wir verwenden könnten, um die Stromquellen quer durch die Struktur zu verbinden.

Wo ich normalerweise aufhören würde, führt jemand anderes sie weiter. Es ist sehr fließend und bereichernd.

Sander Manse: Mir gefällt, wie diese Arbeit unsere Vorstellung von Textilien und vom Weben verändert. Textilien umhüllen immer etwas, sie sind immer eine passive Haut. Aber hier hat das Textil Handlungsfähigkeit. Indem es sich entfaltet, von selbst aufsteht und eine Energiequelle in das Material eingebettet ist, schafft ihr fast etwas, das sich autonom und lebendig anfühlt.

Laura Fügmann: Wir richten uns nach der Qualität des Materials. Manche Stücke werden an der Wand hängen. Einige werden stehen.

Jos Klarenbeek: Das ist alles eine Überraschung. Es stellt sich immer anders dar, als wir es erwartet haben.

Laura Fügmann: Am Anfang habe ich mir die Ziegelsteine als Objekte vorgestellt, die stehen oder liegen. Dann aber kam plötzlich Hella Jongerius dazu und begann, sie aufzuhängen. Wenn es um Solarenergie geht, ist es natürlich schön, wenn sie vor einem Fenster hängen können.

Sander Manse: Wie unterscheidet sich eure Arbeit an diesem Projekt und innerhalb dieses Teams von der Arbeit, die ihr als individuelle Designer macht?

Vera de Pont: Wir spielen Ping-Pong, reichen Ideen hin und her. Ich denke, dass wir alle aus einem bestimmten Grund hier sind, aber den finden wir erst heraus, während wir hier arbeiten. Wir haben alle unsere eigenen Spezialitäten und arbeiten sehr gut zusammen. Wenn ich an meine individuelle Arbeit denke, habe ich dieses Ping-Pong nicht, und ich habe gemerkt, dass es die Arbeit viel stärker macht. Wo ich normalerweise aufhören würde, führt jemand anderes sie weiter. Es ist sehr fließend und bereichernd.

Jos Klarenbeek: Ich denke, es funktioniert sehr gut, wenn das alles fließend ineinander übergeht. Man weiß genau im richtigen Moment, wann man etwas weggeben muss. Ich akzeptiere, dass ich mit einer fremden Handschrift arbeite. Das kann befreiend sein.

Laura Fügmann: Wenn ich für Hella arbeite, finde ich es wirklich schön, dass wir so frei sind, Dinge zu erkunden. Wir sind bei der Geburt von Ideen dabei.

Sarah Meyers: Bei unserer eigenen Arbeit decken wir viele Abteilungen gleichzeitig ab, aber hier ist jeder für eine bestimmte Abteilung verantwortlich, und man kann darin stärker werden.

Sander Manse: Und wie leitet Hella Jongerius diesen Prozess, wie würdest du ihren Ansatz und eure Zusammenarbeit beschreiben?

Jos Klarenbeek: Wenn man mit ihr arbeitet, hat man eine Menge Freiheit und Verantwortung.

Laura Fügmann: Man muss immer offen für neue Entdeckungen bleiben. Es gibt eine echte Synergie zwischen ihren Vorgaben und unserer Arbeit als Team. Sie ist wirklich gut darin, Entscheidungen zum richtigen Zeitpunkt zu treffen und neue Wege aufzuzeigen.

Sarah Meyers: Es ist immer wieder überraschend zu sehen, wohin wir gehen.

Jos Klarenbeek: Sie hat ein gutes Auge dafür, was deine Fähigkeiten sind. Auch wenn man sich dessen selbst nicht bewusst ist.

Sander Manse: Als ich mit Hella Jongerius gearbeitet habe, fand ich es interessant, mit einer Frau zu arbeiten, die an so vielen Projekten mitgewirkt hat, für so viele Kunden, mit einem so großen Archiv. Es konnte immer sein, dass sie etwas aus dem Regal zog, das vor Jahren gemacht wurde, denn einige Themen sind schon sehr lange Teil ihrer Arbeit. In gewisser Weise ist alles aktuell, und das bringt sie in den Prozess ein. Es erfordert natürlich, dass man offen ist und die Sache, an der man arbeitet, nicht zu sehr abschottet.

Laura Fügmann: Sie ist wirklich gut darin, ein Team zusammenzustellen, das in der Lage ist, ein überraschendes Ergebnis zu generieren. Sie lässt sich gerne überraschen. In meiner eigenen Praxis habe ich Schwierigkeiten damit, Leuten Aufgaben zu geben, bei denen ich das Ergebnis nicht kenne. Diese Ebene des Vertrauens ist etwas ganz Besonderes.

Sarah Meyers: Hella sorgt dafür, dass sie einen guten Werkzeugkasten hat – und wir sind einige dieser Werkzeuge. Sie weiß vielleicht viel besser, was wir tun können als wir selbst. Wir produzieren Optionen, indem wir Dinge herstellen.

Vera de Pont: Da wir an einer Ausstellung arbeiten, die das Element des Zeitdrucks beinhaltet, ist es wichtig, dass man die Dinge, über die man nachdenkt, auch umsetzt. Sonst sind sie schwer zu kommunizieren.

Jos Klarenbeek: Hella reagiert nur auf etwas, das da ist. Über etwas, das nicht da ist, will sie nicht reden.

Laura Fügmann: Eine bloße Idee ist nichts.

Jos Klarenbeek: Das Gute dabei ist: Wenn man nicht zu einem bestimmten Ergebnis kommt, sondern woanders landet, reagiert sie darauf. Es geht also auch um das Gespräch.