Die Ausstellung in der Übersicht

Takeover

Lest während oder nach eurem Besuch alle Texte zu Takeover und erfahrt mehr über die sieben Arbeiten der Ausstellung.

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Ein Kind hält ein Blatt mit einer Zeichnung vor sein Gesicht

© Stiftung Brandenburger Tor, Foto: Amelie Losier

Khansa Humeidan

Eine Ausstellung als Spiel – das war die Idee der Schüler*innen der Klasse „Eulen“ der Heinrich von Stephan Gesamtschule in Berlin-Moabit für Takeover. Die Künstlerin Khansa Humeidan gab diesem Wunsch eine Form.

„Elefant, Katze und Maus gehen gemeinsam auf eine Reise. Auf ihrem Weg erleben sie Abenteuer, durch die sie Ressourcen finden oder verlieren. Mit den gesammelten Ressourcen wollen sie am Ende der Reise ein Haus bauen. Das Spiel ist für mindestens zwei Spieler*innen gedacht. Ihr beginnt beim LOS-Feld und zieht abwechselnd eine der fünf großen Spielkarten. Wird ein Elefant gezogen, darf drei Felder gegangen werden. Bei einer Katze, zwei Felder. Bei einer Maus, nur ein Feld. Beim Ziehen einer der Karten mit Ressourcen – Schaumpuffer oder Zahnstocher – erhältst du einen Punkt. Kommst du auf ein rundes Ereignisfeld, darfst du eine Ereigniskarte ziehen. Durch die Ereignisse gewinnst oder verlierst du Punkte. Wenn du am Ende am BAU-Feld angekommen bist, zähle deine Punkte. Je nachdem wie viele Punkte du hast, nimm dir eine Tüte mit Schaumpuffern und Zahnstochern aus dem Regal (weniger als 70 Punkte: Tüte „Elefant“, weniger als 100 Punkte: Tüte „Katze“, mehr als 100 Punkte: Tüte „Maus“). Jetzt kannst du deinen eigenen Bau entwerfen!“
— Anton, Anton, Denis, Elisabeth, Fanny, Flora, Jakob Frederik, Jonas, Laurens, Luka, Milla, Nina, Niklas, Ngoc Anh Melanie, Noam Kentaro, Paula, Ruben, Steven, Yannis-Luca

Khansa Humeidan (*1986, Moskau, Russland) ist Künstlerin und Kunstvermittlerin. Ihr Diplom für Visuelle Kommunikation legte sie an der Universität für bildende Kunst in Damaskus in Syrien ab. Dem folgte der Abschluss des Masterprogramms Kunst im Kontext an der Universität der Künste, Berlin. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind die künstlerische Arbeit mit diversen Gruppen in unterschiedlichen Institutionen. Hierzu zählen die Konzeption und Umsetzung von Kunstvermittlungsformaten wie performativen Audioguides an den Staatliche Museen zu Berlin oder die Mitentwicklung des Projekts Spielclub Oranienstraße 25, einem spielbaren Stadtmodell mit Ausstellung in der nGbK, Berlin, 2019–2020.

Takeover, Ausstellungsansicht

Takeover, Ausstellungsansicht

© Stiftung Brandenburger Tor, Foto: Amélie Losier

Takeover, Ausstellungsansicht

Takeover, Ausstellungsansicht

© Stiftung Brandenburger Tor, Foto: Amélie Losier

Susanne Kriemann

Mngrv

Foto und Geheimnis – dieses Thema entwickelten die Schüler*innen der Arbeitsgruppe der 48. Grundschule in Berlin-Pankow für ihren Beitrag zur Ausstellung Takeover. Dafür wählten sie Susanne Kriemanns Serie Mngrv (2018–2020) aus.

„Mangroven können auch im Wasser wachsen, das Wasser geht hoch und runter. Die Pflanzen kommen von der Natur und von Natur aus sind sie grün. Sie wachsen wild und frei. Der Mangrovenwald ist geheimnisvoll und unbekannt. Welche Tiere leben hier? Es ist sehr beeindruckend. Das Grün soll bleiben und das Wasser soll weiter hoch und runter gehen. Die Mangroven sind voller Netze, verknoteter Seile, Masken. Warum kommt unser ganzer Müll dahin? Die Bilder von Susanne Kriemann sind echt, aber die Pflanzen sehen nicht wie echte Pflanzen aus. Auf die Bilder hat sie Abfall gedruckt, den sie in den Mangroven sammelte. Man kann das sogar selber machen. Die Bilder zeigen, wie die Natur behandelt wird. Sie sind gleichzeitig schön und traurig. Die Mangroven leben jetzt in Traurigkeit.“
— Alma, Christian, Kaya, Lena, Merle, Olivia, Parnia, Siri, Toni, Veronika

Susanne Kriemann (*1972, Erlangen, Deutschland) untersucht das Medium der Fotografie im Kontext von Gesellschaftsgeschichte und Archivierungspraktiken. Mit einem Schwerpunkt auf Ökologie reflektiert sie die Welt als „Aufzeichnungssystem“ für vom Menschen verursachte Prozesse. Kriemanns Arbeiten wurden international ausgestellt, unter anderem in CCA Wattis Institute for Contemporary Arts, San Francisco; Kunsthalle Wien; Stedelijk Museum, Amsterdam; Kunsthalle Winterthur; NTU Centre for Contemporary Art Singapore; Salonul de proiecte, Bukarest. Sie hat an der 11. Shanghai Biennale, der 10. Göteborg Biennale, der 5. Moskau Biennale und der 5. Berlin Biennale teilgenommen. Kriemann ist Professorin für künstlerische Fotografie an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe und Mitbegründerin der Künstlerinitiative ABA (AiR Berlin Alexanderplatz).  susannekriemann.info

Lisa Rave

Europium

Wasser und Licht – diesem Thema widmeten sich die Schüler*innen der 6A der Carl-Humann-Grundschule in Berlin-Prenzlauer Berg als Beitrag zur Ausstellung Takeover. Sie wählten Lisa Raves Video Europium (2014) aus. Dafür schufen sie gemeinsam mit der Künstlerin, dem Gestalter Joseph Lanzinger und den Sprecherinnen Clara Maria Rave und Lotte Anita Jürgensen ein virtuelles Glossar zum Werk für junge Betrachter*innen. Gezeigt wird außerdem eine Goethe-Leuchte, entliehen aus dem Ausstellungsraum Ozeanien des Humboldt Forum Berlin.  Zum Glossar

„Europium ist eine seltene Erde, die in der Bismarcksee abgebaut werden soll. Lisa Rave hat einen Film darüber gemacht. In der Bismarcksee liegt das Land Papua-Neuguinea. Eine der Indigenen Bevölkerungen dort heißt Tolai. Das Land wurde im späten 19. Jahrhundert von Deutschen kolonialisiert. Die Europäer*innen versuchten, den Tolai mit gefälschtem Tabu (Muschelgeld) Waren abzukaufen und Reichtum anzuhäufen. Später fanden die Europäer*innen auch Europium in dem Land. Sie wollen es benutzten, um ihr eigenes Geld fälschungssicher zu machen, zum Beispiel Euro-Scheine. Aus Europium werden aber auch hochauflösende Monitore gemacht. Damit kann man die Natur auf einem Bildschirm sehr echt darstellen. Um die Natur nicht zu vernichten, müssen wir weniger Handys und andere Bildschirme anhäufen.“
— Anton, Anton, Denis, Elisabeth, Fanny, Flora, Jakob Frederik, Jonas, Laurens, Luka, Milla, Nina, Niklas, Ngoc Anh Melanie, Noam Kentaro, Paula, Ruben, Steven, Yannis-Luca

Lisa Rave (*1979, Guildford, UK) ist Künstlerin und Filmemacherin. Sie verwebt verschiedene Ebenen von Bild- und Text miteinander, um die sich wiederholenden Muster von Geschichte im umfassenden Zusammenspiel von Kultur, Wirtschaft und Ökologie zu untersuchen. Sie studierte Experimentalfilm an der Universität der Künste Berlin und Fotografie am Bard College, New York. Sie war Stipendiatin der TBA21–Academy (Thyssen-Bornemisza Art Contemporary), der Kunsthochschule für Medien Köln und der Akademie Schloss Solitude, Stuttgart. Ihre Arbeiten wurden beispielsweise gezeigt im Kunstmuseum Basel; Berlinische Galerie; Centre for Fine Arts | Bozar, Brüssel, MOMAD Museum of Modern Art Dubrovnik; mumok - Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien; NTU Centre for Contemporary Art Singapore; transmediale, HKW, Berlin (2019) und Toronto Biennial of Art (2019). Rave unterrichtet derzeit an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg.  lisarave.eu

Takeover, Ausstellungsansicht

Takeover, Ausstellungsansicht

© Stiftung Brandenburger Tor, Foto: Amélie Losier

Takeover, Ausstellungsansicht

Takeover, Ausstellungsansicht

© Stiftung Brandenburger Tor, Foto: Amélie Losier

Vanessa Farfán

Das wundersame Innenleben von kaputten Computern – in Zeiten von Lockdown und Homeschooling erforschten Schüler*innen der Carl-Humann-Grundschule in Berlin-Prenzlauer Berg dieses Thema künstlerisch. Vanessa Farfán leitete diese Workshops und schuf ein facettenreiches neues Werk für die Ausstellung Takeover.

„Bevor Vanessa Farfán ihr Atelier an unserer Schule einrichtete, haben wir noch nie einen Computer seziert. Wenn man die Teile, die in einem Computer sind, einzeln ansieht, denkt man nicht, dass sie zu einem Computer gehören: Blasen, Farben, Strukturen. Manche Dinge sehen anders aus als sie auf den ersten Blick erscheinen. Das trifft auch auf das Kunstwerk von Vanessa zu. Wenn man in den Bildschirm eines funktionierenden Computers versinkt, nimmt man die Außenwelt nicht mehr wahr. Wenn der Computer plötzlich kaputt ist, muss man erstmal die eigenen Gedanken sammeln und sortieren, um in der Realität wieder anzukommen. Sie muss erst wieder organisiert werden. Es ist wie ein Sortieren der Bilder der Wirklichkeit, als würde man wieder aufwachen.“
— Anton, Benas, Carl, Denis, Elisabeth, Fanny, Feline, Flora, Henrik, Jonas, Laurens, Lena, Levy, Luka, Ngoc Anh Melanie, Mieka, Niklas, Nina, Noam Kentaro, Paula, Pepe, Ruben, Sercan, Steven, Yannis-Luca

Vanessa Farfáns (*1977, Mexiko-Stadt, Mexiko) künstlerisches Denken und Schaffen dreht sich um die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Wahrnehmung und Entscheidungsfindung des Menschen. Dabei interessiert sie sich für Fehler als Knotenpunkte in der Mensch-Digital-Interaktion. Ihre Erfahrungen als Licht- und Bühnenbildnerin für Theater und Tanz seit den frühen 2000er Jahren sind wichtig für ihre Zeichnungen, Lichtinstallationen, Performances und partizipativen Interventionen. Farfán studierte am Fine Arts Institute in Mexiko City und machte ihren Master an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Derzeit ist sie Doktorandin an der Fakultät für Kunst der Bauhaus-Universität Weimar. Ihre Werke wurden unter anderem ausgestellt im Museum FLUXUS+, Potsdam; Cultural Exhibition Center, Peking und Tour Madou der Europäischen Kommission, Brüssel.  vanessafarfan.de

Michelle-Marie Letelier

Bewegung und Schatten – Kunst mit diesen Elementen interessierte die Schüler*innen der 6B der Carl-Humann-Grundschule in Berlin-Prenzlauer Berg. Als Beitrag zur Ausstellung Takeover wählten sie Michelle-Marie Leteliers Erzählungen von Energieschwankung.

„In ihrer Kindheit in Chile hat Michelle-Marie Letelier gesehen, wie Kupfer abgebaut wird. Jetzt wohnt sie in Deutschland und hat den Kohlebergbau gesehen. In ihrer Kunst arbeitet sie mit Kupfer und Kohle, also mit wichtigen Rohstoffen für unsere Energieversorgung. Michelle-Marie macht es traurig, dass der Abbau dieser Rohstoffe die Natur kaputt macht. Aber dazu kommt auch Licht. Uns gefällt das Kunstwerk, weil es vielfältig ist. Wir haben überlegt, wie man es in verschiedenen Anordnungen aufhängen kann: in einer Reihe, in einer Masse, in verschiedenen Formen. Das Licht von der Decke kommt am Boden an. Licht kommt auch aus der Kohle. Das ist ein bisschen wie Zauberei. Aber darin steckt viel Arbeit. Michelle-Marie wandelt Energie um. Wir wünschen uns, dass alle Menschen aufhören die Natur zu zerstören! Der Kontrast zwischen Dunkelheit und Licht in dem Werk macht uns Hoffnung.“
— Aeon Salome, Benas, Carl Johann, Emma-June, Hedi Ada, Helene Maria, Henrik, Justin Toni, Justus Franz, Lena, Levy, Ismael, Veit, Lilly, Maja, Maria Elisabeth, Mariia, Marla, Nika, Feline, Mieka, Mirjam, Paul Ludwig, Pepe, Sercan, Tonio

Michelle-Marie Letelier (*1977, Rancagua, Chile) experimentiert mit chemischen und physikalischen Umwandlungen, die selbst Kunstwerke hervorbringen. Sie interessiert sich für diese Prozesse jenseits der Rohstoffindustrie und ihrer Kontrollformen. Ihre Installationen, Fotografien, Videos, Zeichnungen und Objekte sind das Ergebnis umfassender Disziplinen-übergreifender Untersuchungen. Sie arbeitet an und mit den Orten, an denen die Ausbeutung und Spekulation mit Rohstoffen stattfindet. Letelier erwarb ihren Bachelor of Arts an der Pontificia Universidad Católica de Chile. Ihre Arbeiten wurden international ausgestellt, zum Beispiel in Tabakalera, San Sebastián; Or Gallery, Vancouver; Kunstmuseum Bonn; Stanislavsky Electrotheatre, Moskau; Screen City Biennial 2019, Stavanger; Bienal Sur 2017, Buenos Aires; El Museo de Los Sures, New York; CGAZ, Galizisches Museum für zeitgenössische Kunst (CGAC), Santiago; 5th Mercosur Biennial, Porto Alegre.  michellemarieletelier.net

Takeover, Ausstellungsansicht

Takeover, Ausstellungsansicht

© Stiftung Brandenburger Tor, Foto: Amélie Losier

Takeover, Ausstellungsansicht

Takeover, Ausstellungsansicht

© Stiftung Brandenburger Tor, Foto: Amélie Losier

Jan Peter Hammer

The Scream [Der Schrei]

Ein dunkler Raum – diesen Wunsch erfüllten sich die Schüler*innen der Klasse „Falken“ der Heinrich von Stephan Gemeinschaftsschule in Berlin-Moabit für die Ausstellung Takeover. Jan Peter Hammers The Scream [Der Schrei] (2015) wählten sie aus seiner Serie Monarchen, Menschen & Monster aus.

Dunkle Nächte der Schatten, der Monster und Geister
Scary Face, der Mann mit der Maske, wie im Horrorfilm
Alles ist böse außer das Böse

Du denkst: niemand kommt hier lebend raus.
No way out
Ticktack, die Zeit läuft
Ich komme …

Ein Schrei zerreißt die Stille

Eine Nacht allein im Museum
Irgendwo in Norwegen
Du denkst: Rette mich …

Ich bin erschreckt und verängstigt
Alle Leute finden mich gruselig
Ich verstecke mich
Du findest: Emo.

Und du sagst: Lass uns scary friends sein!

— Alala Mee-Amazone, Ali, Alidzhan, Anna, Ekin, Elijah, Fatima, Finn, Hussein, Julian, Karim, Lauryn, Liv, Malin, Mohamad, Moutaz, Oskar, Kayra, Rukaja, Tudor, Vanesa, Zahraa

Jan Peter Hammers (*1970, Kirchheim unter Teck, Deutschland) künstlerische Arbeit begann mit einem großen Interesse an der Theorie von Film und Literatur. Er produzierte Skulpturen und Installationen, dann Filme und Videos, kurze Dramen und politische Schriftstücke, aber auch Dokumentarfilme. Die Themen sind Ungleichheit, Inhaftierung, Verhaltenspsychologie, Digitalisierung und Neoliberalismus. Im Jahr 2016 wurde er als künstlerischer Forschungsstipendiat (PhD) an der KHiO – Oslo National Academy of the Arts, Norwegen, ausgewählt. Hammers Werke wurden unter anderem gezeigt im Kunstmuseum, Basel; Bergen Assembly 2019; 69. Berlinale; MACBA, Barcelona; 14. Istanbul Biennale und Yerba Buena Center for the Arts, San Francisco.  jphammer.de

Egill Sæbjörnsson

Die Lust am Gruseln – dieses Bedürfnis wollten die Schüler*innen der Klasse „Tukane“ der Heinrich von Stephan Gemeinschaftsschule in Berlin-Moabit mit ihrem Beitrag für die Ausstellung stillen. Dafür luden sie Egill Sæbjörnsson mit seinen Trollen Ūgh und Bõögâr ein für Takeover.

„Die Trolle hören auf die Namen Ūgh und Bõögâr. Wir verdächtigen Egill Sæbjörnsson, dass er sie zu uns gebracht hat. Sollten Sie einen der zwei Trolle sehen, bitte sofort melden! Und wenn Sie schreiende Tourist*innen hören, sollten sie die Beine in die Hand nehmen. Nehmen Sie diesen Satz nicht wörtlich! Und wenn Sie Tourist*innen nicht von anderen Menschen unterscheiden können, dann sollten Sie unbedingt bei jeder Art von Schrei wegrennen. Vergessen Sie vorher auf keinen Fall, die Kunst der Trolle anzuschauen, denn deswegen sind Sie hier im Gropius Bau!“
— Alexander, Aleyna, Amalia, Amelie Luise, Carlo Younes, Fadilah, Felix Denis, Fenja, Hadi, Jakob Johann, Janko Fritjof, Josephine, Joshua Matteo, Kuzey Ergül, Laetitia, Marc, Miguel, Monika, Naelle, Rozerin, Timo, Timo Paolo, Tolou Victoria, Yelysei

Egill Sæbjörnsson (*1973, Reykjavik, Island) ist Künstler und Musiker mit einem Hintergrund in Malerei. Er interessiert sich für die Verbindung zwischen mentaler und physischer Realität. Seine Videoinstallationen und performativen Arbeiten sind scheinbar humorvoll und spielerisch, aber wie verfolgen immer auch tiefere philosophische Fragen. Sæbjörnsson hat unter anderem ausgestellt im Hamburger Bahnhof, Berlin; Frankfurter Kunstverein; Nationalgalerie Prag; The Watermill Center, New York; König Galerie, Berlin, und im Reykjavik Art Museum. Er wurde 2010 für den Carnegie Art Award nominiert und vertrat Island im Jahr 2017 auf der 57. Biennale von Venedig. Seine architektonische Installation für das Robert Koch-Institut in Berlin war die erste selbstgenerierende permanente Videoinstallation im Außenraum in Deutschland.  egills.de

Takeover, Ausstellungsansicht

Takeover, Ausstellungsansicht

© Stiftung Brandenburger Tor, Foto: Amélie Losier