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Generalsanierung Haus der Berliner Festspiele – Juni 2020 bis Winter 2022/23

Für das Haus der Berliner Festspiele hat im Juni 2020 die vorletzte Phase der bereits 2010 begonnenen energetischen und technischen Generalsanierung begonnen, deren Abschluss für den Winter 2022/23 geplant ist.

Das nach Entwürfen des Architekten Fritz Bornemann erbaute Haus, das 1963 als „Theater der Freien Volksbühne“ eröffnet wurde, zählt zu den herausragenden Theaterbauten der Nachkriegsmoderne und steht unter Denkmalschutz. Seit der Eröffnung gab es keine größeren Modernisierungsmaßnahmen. Um den hohen multifunktionalen Anforderungen des Festival- und Gastspielbetriebs der seit 2001 im Haus ansässigen Berliner Festspiele weiterhin entsprechen zu können, wurde in einem ersten Schritt in den Jahren 2009 bis 2011 mit Mitteln des Konjunkturpakets II die veraltete Bühnen- und Haustechnik modernisiert. Im Sommer 2018 wurden Arbeiten zur energetischen und statischen Ertüchtigung des Kassenhallendaches durchgeführt. Es folgten 2019 die denkmalgerechte Sanierung der Ost- und Westfassade, der Dachflächen, des Bühnenturms und der Seitenbühne sowie der Bau einer neuen Entwässerungsanlage für den Außenbereich. Zuletzt erfolgten Sanierungen der Fassaden und Fenster, des Bühneneingangs, die Erneuerung der Lüftungsanlage sowie Arbeiten im Innenbereich. Zurzeit werden weitere Arbeiten im Vorderhaus, der Kassenhalle und an den Außenanlagen ausgeführt.

Der Spielbetrieb kann trotz der Sanierungsmaßnahmen stattfinden.

Eindrücke von den Baumaßnahmen finden Sie in unserer Galerie.

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