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Haus der Berliner Festspiele

Film, Musik, Tanz und Theater im ersten Halbjahr 2019

Wir starten in das erste Halbjahr 2019 mit der Berlinale, die vom 8. bis 17. Februar wieder bei uns zu Gast ist und unseren großen Saal in ein Kino verwandelt – ein besonderes Erlebnis! Außerdem bereits bestätigt sind zwei große Tanzgastspiele: Sasha Waltz & Guests kommen mit „Continu“ im März und Gauthier Dance//Dance Company Theaterhaus Stuttgart mit „MEGA ISRAEL“ im April ins Haus. Und wir freuen uns auf die Veranstaltungen der Festivals Immersion und MaerzMusik – Festival für Zeitfragen im März und Theatertreffen im Mai sowie auf die jungen Künstler*innen des Theatertreffen der Jugend, ebenfalls im Mai!

Das Grüne Band

Das Grüne Band

© picture alliance/dpa, Foto: Martin Schutt

Immersion: Der Palast der Republik wird symbolisch neu errichtet!

Verbunden mit der kritischen Reflexion der ambivalenten Bedeutung dieses Gebäudes nimmt vom 8. bis 10. März 2019 im Rahmen von Immersion ein „Palast der Gegenerzählungen“ im Haus der Berliner Festspiele Gestalt an, der die Ereignisse der Wende- und Nachwendejahre neu betrachtet. Ausgehend von dem „window of opportunity“, das sich zwischen der Friedlichen Revolution 1989 und der Wiedervereinigung Deutschlands im Herbst 1990 öffnete, wird der Palast der Republik zu einem Möglichkeitsraum jenseits vergangener und gegenwärtiger Polarisierungen, in dem sich das Publikum frei zwischen Thesen-Revue und Zukunftsparlament, Ideenzirkus und „Musikpalast“, Theater, Film und Entertainment bewegen kann. Mit u. a. Naika Foroutan, Srećko Horvat, Margarita Tsomou, Yanis Varoufakis (DiEM25), Musik von Buke & Gase, Anja Plaschg (soap & skin) u.v.w. sowie Installationen und Filme von z. B. Thomas Demand und Christoph Schlingensief. Tickets sind ab sofort im Vorverkauf!

Wer spricht im unheimlichen Tal?

Vom 8. bis 17. März ist „Uncanny Valley“ von Rimini Protokoll (Stefan Kaegi) & Thomas Melle auf der Seitenbühne im Haus der Berliner Festspiele zu sehen. In diesem Stück wird die Maschine zur Projektionsfläche für eine Zukunft, in der das menschliche Original so real ist wie sein technisches Double. Für die Aufführung wurde vom Schriftsteller Thomas Melle ein animatronisches Double erstellt – ein täuschend echter Roboter, der anstelle des Autors auf der Bühne steht. Die Maschine als Schauspieler – wie weit geht die Illusion? Kann ein Roboter uns ähnlich berühren wie ein Mensch? Finden Sie es heraus, Tickets gibt es ab sofort im Vorverkauf!

Rimini Protokoll (Stefan Kaegi) & Thomas Melle: „Uncanny Valley“

Rimini Protokoll (Stefan Kaegi) & Thomas Melle: „Uncanny Valley“

© Gabriela Neeb