Internationales Forum

Das Internationale Forum ist eine Plattform für globalen Austausch, Initialzündung für Kollaborationen, Allianzen und die Suche nach einer ästhetischen Bewegung. Hier kommen 35 junge Künstler*innen aller Kontinente in Berlin zusammen, um sich gemeinsam einer Frage zu stellen: Was bedeutet es, progressive Kunst im 21. Jahrhundert zu machen?

© Eike Walkenhorst

Update

Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklung der Pandemie kann das Internationale Forum 2021 nicht wie geplant stattfinden.

Die Stipendiat*innen 2021

Neben den 10 bemerkenswerten Inszenierungen lädt das Theatertreffen jährlich 35 spannende Nachwuchskünstler*innen aus der ganzen Welt nach Berlin ein, um das Festival zu begleiten, zu reflektieren, um sich über Kunst- und Staatsgrenzen hinweg auszutauschen und in exklusiven Workshops nach einer progressiven Ästhetik von morgen zu suchen.

Alle Stipendiat*innen 2004 – 2021

Internationales Forum

Kontakt

Leitung: Necati Öziri
Tel +49 30 254 89 233

Assistenz: Gesine Försterling, Anna Mariscal Lahusen (in Elternzeit)

Das Internationale Forum

Was bedeutet es, progressive, relevante, politische Kunst im 21. Jahrhundert zu machen? Über dreißig junge Theatermacher*innen aus der ganzen Welt kommen nach Berlin, schauen gemeinsam Kunst, stecken die Köpfe zusammen und arbeiten in exklusiven Workshops gemeinsam an der Zukunft des Theaters. Dabei werden sie von einem Stipendienprogramm gefördert. Bewerbungen auf den Open Call sind im Herbst jeden Jahres möglich.

Geschichte

Das Internationale Forum besteht seit 1965 (bis 1973 unter der Bezeichnung „Begegnung junger Bühnenangehöriger“, bis 2005 unter dem Titel „Internationales Forum junger Bühnenangehöriger“) und ist damit die älteste kontinuierlich arbeitende Einrichtung ihrer Art. War es zunächst nur eine Informations- und Diskussionsveranstaltung für junge professionelle Theatermacher*innen aus der Bundesrepublik Deutschland (die DDR beteiligte sich nicht), konnte der Teilnehmer*innenkreis 1970 nach Vereinbarungen mit Institutionen in Österreich und der Schweiz auf diese beiden Länder erweitert werden.

Die 1980 begonnene Kooperation mit dem Goethe-Institut dehnte ihn auf die ganze Welt aus. Gleichzeitig verlagerte sich der Schwerpunkt des Forums auf die praktische Arbeit; nach einer Phase des Experimentierens seit 1975 wurden 1980 Workshops zum integralen Bestandteil des Forum-Programms. Seit 2015 öffnet sich das Internationale Forum verstärkt für globalgesellschaftliche Entwicklungsdynamiken, um Theater als Raum politischer Öffentlichkeit zu befragen. Seitdem richten die zahlreichen Workshops und Diskursveranstaltungen ihr Augenmerk auf Theater im Spannungsfeld von Kunst, Politik und Gesellschaft.

Von 1965 bis 1968 wurde die „Begegnung junger Bühnenangehöriger“ von Joachim Werner Preuß geleitet, in der Zeit von 1969 bis 2005 von Manfred Linke. Von 2006 bis 2014 lag die Leitung in den Händen von Uwe Gössel, von 2015 bis 2017 bei Daniel Richter. Seit 2018 leitet Necati Öziri das Internationale Forum. Zu den mehr als 2.000 Stipendiat*innen zählten Aljoscha Begrich, Hermann Beil, Andrea Breth, Amit Epstein, Carl Hegemann, Tarun Kade, Susanne Kennedy, Barrie Kosky, Sybille Meier, Laila Soliman, Prodromos Tsinikoris, Georg Weinand und Jossi Wieler.

In Kooperation mit

Logo Goethe-Institut     Logo Pro Helvetia


Unterstützt durch

Logo Deutscher Bühnenverein      Logo Bundeskanzleramt Österreich

  null     Land Brandenburg Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur    Hamburg Behörde für Kultur und Medien     Logo Landeshauptstadt München, Kulturreferat

null     Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

Logo Kulturstiftung des Freistaates Sachsen    Thürigen     Logo Hauptstadtkulturfonds

Das Internationale Forum findet in Kooperation mit dem Goethe-Institut und der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia statt.

Das Internationale Forum wird unterstützt durch den Deutschen Bühnenverein. Weitere Förderer sind das Bundeskanzleramt Österreich, das Kulturreferat der Landeshauptstadt München, die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa, die Hamburger Behörde für Kultur und Medien, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur, die Staatskanzlei des Freistaates Thüringen, das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg und die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts.