tt festivalzeitung 2005

Kulturjournalismusprojekt der Berliner Festspiele (BFS) im Rahmen des Theatertreffens (TT), der Berliner Zeitung, des Studiengangs Kulturjournalismus der Universität der Künste (UdK), Berlin
Schirmherr: Prof. Manfred Eichel

Die Redaktion der ersten tt festivalzeitung! hat ihre Arbeit beendet.

Ab sofort können Sie die sieben Ausgaben als PDF ansehen und downloaden.

Die tt festivalzeitung! begleitete das gesamte Theatertreffen auf Augenhöhe: direkt, ausschließlich und mittendrin. Junge Redakteure zeigten schreibend ihre Perspektive. Sie rezensierten die zehn eingeladenen Inszenierungen, berichteten unter anderem über das Internationale Forum, den Stückemarkt und förderten die Diskussion über aktuelle Fragen zum Theater.

Zum ersten Mal in der Geschichte des Theatertreffens entstand für die Dauer vom 2. bis zum 22. Mai 2005 eine eigene Zeitungsredaktion: Junge, professionelle, deutschsprachige Kulturjournalisten und Theaterfotografen wurden eingeladen. Erfahrene Redakteure, bekannte Kritiker und Layouter betreuten das redaktionelle Team. Die tt festivalzeitung! umfasste sieben Ausgaben. Im Zusammenspiel mit dem Produktionslauf der Berliner Zeitung erschien das Blatt in der größten Tageszeitung der Hauptstadt.

Ziel

  1. Förderung talentierter, professioneller Kulturjournalisten durch die Herausgabe einer Festivalzeitung, die den Geist und den breiten Umfang des Berliner Theatertreffens erkennbar werden lässt.
  2. Durch andere journalistischen Formen und Genres Eroberung neuer Interessenten für Theaterkultur. Theater wird Themenschwerpunkt einer Zeitung, die nicht den Sachzwängen tagesaktueller Feuilletonproduktion unterworfen ist.
  3. Junge Autoren verarbeiten eigenständig ihre Eindrücke journalistisch – inhaltlich und formal unabhängig von der Berliner Zeitung.

Gegenstand

  1. theatertreffen (tt). Jedes Jahr im Mai blickt die internationale Theaterwelt nach Berlin. Das Theatertreffen präsentiert die zehn bemerkenswertesten Inszenierungen des Jahres. Die Vorstellungen, die geballt während rund zwei Wochen dem Publikum, der Presse und der Fachwelt präsentiert werden, sind heiß begehrt, die Tickets rasch ausverkauft und die internationale Presseresonanz hoch. Daneben versteht sich das Theatertreffen auch als Förderer des Nachwuchses im Rahmen von tt talente, zu dem auch die Festivalzeitung gehört..
  2. stückemarkt. Eine Jury wählt aus den aus ganz Europa eingegangenen Theaterstücken sechs bislang unveröffentlichte Texte aus, die szenisch eingerichtet gelesen werden.
  3. internationales forum junger bühnenangehöriger. Zusammen mit dem Goethe-Institut und der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia vergibt das Forum insgesamt 54 international ausgeschriebene Stipendien an junge Theaterschaffende. Sie arbeiten zusammen in Workshops, bestreiten Seminare, Diskussionen und besuchen Aufführungen des Treffens.

  1. In unmittelbarer Nachbarschaft des Theatertreffens (Haus der Berliner Festspiele) werden in den Räumen der Universität der Künste Arbeitsräume für die Redaktion entstehen. Elektronische Arbeitsplätze werden von der Berliner Zeitung für das vernetzte Arbeiten eingerichtet. Redakteure und Layouter der Berliner Zeitung betreuen den Ablauf der Herausgabe des Blattes.
  2. Das Blatt tt festivalzeitung! erscheint in acht Ausgaben als Beilage der Berliner Zeitung zeitgleich zum Theatertreffen vom 5. bis zum 22. Mai 2005 (Erste Ausgabe voraussichtlich am 6. Mai, letzte Ausgabe 21. Mai). Die Beilage als eigenständiges Blatt liegt außerdem an zahlreichen Veranstaltungsorten in Berlin kostenlos aus.
  3. Format: Acht Seiten, Tabloid (halbe Größe Berliner Zeitung)
  4. Auflage: ca. 200 000 Exemplare pro Ausgabe

Die Beteiligten

Prof. Manfred Eichel, Schirmherr
Uwe Gössel Leitung, Festivalzeitung
Torsten Harmsen, betreut als Feuilletonredakteur der Berliner Zeitung die Festivalzeitung
Florian Illies, Gast im Dialog
Dr. Harald Jähner, Ressortleiter Feuilleton der Berliner Zeitung
Gerhard Jörder, Seminarleiter

Fünf Mentoren betreuten die einzelnen Ausgaben

Christiane Kühl, Berlin
Dirk Pilz, Berlin
Prof. Dr. Stephan Porombka, Berlin
Prof. Dr. C. Bernd Sucher, München
Kai Festersen, Online Ausgabe

Eingeladen wurden

Vasco Boenisch, München
Michael Brommer, Rosenheim
Christiane Enkeler, Köln
Andreas Jüttner, Karlsruhe
Klaus Christian Lüber, Berlin
Jan Oberländer, Berlin
Katrin Pauly, Berlin
Anne Peter, Berlin
Katja Petrovic, Berlin
Dirk Plamböck, Berlin
Christian Rakow, Berlin
Jenny Schmetz, Aachen
Robert Schröpfer, Leipzig
Willibald Spatz, München
Kai Splittgerber, Hildesheim
Barbara Teichelmann, München
Ulrike Wendt, Berlin

Fotografie:
Barbara Braun, Berlin
Piero Chiussi, Berlin

Team

Leitung
Uwe Gössel

Assistenz
Silke Bittkow

In Kooperation mit der Berliner Zeitung und der Universität der Künste und mit freundlicher Unterstützung der Kulturstiftung des Bundes und der Allianz-Kulturstiftung