Stückemarkt

Der Werkauftrag des Stückemarkts wird gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb seit 2007 vergeben. In der Vergangenheit wurden der von der Heinz und Heide Dürr Stiftung gestiftete Förderpreis für neue Dramatik 2003–2012 sowie der Preis Theatertext als Hörspiel in Kooperation mit Deutschlandradio Kultur 2007–2012 verliehen.

Werkauftrag

Der Werkauftrag ist mit 7.000 Euro dotiert, wird an eine*n der eingeladenen Autor*innen oder Kollektive des Stückemarkts vergeben und ist mit einem Werkauftrag für ein Theater im deutschsprachigen Raum verbunden. Er wird seit 2007 von der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb gestiftet.

Preisträger*innen 2007 – 2019

2019 Manuela Infante
UA 2020/21 am Schauspiel Bochum

2018 Maya Arad Yasur
UA 2019/20 am Schauspiel Köln

2017 Bonn Park
UA 2018/19 am Badischen Staatstheater Karlsruhe

2016 Bara Kolenc und Atej Tutta für „BLACKHOLES“
UA 2017 am Schauspiel Dortmund

2013 – 2015 nicht vergeben

2012 Pamela Carter für „Skåne – in der ebene“
UA von „fast ganz nah – Euer Krieg ist unser Krieg“ (Werkauftrag des TT Stückemarkts 2012) am 6. April 2013, Staatsschauspiel Dresden

2011 Anne Lepper für „hund wohin gehen wir“
UA von „Seymour oder Ich bin nur aus Versehen hier“ (Werkauftrag des TT Stückemarkts 2011) am 8. Januar 2012, Schauspiel Hannover

2010 Wolfram Lotz für „Der große Marsch“
UA von „Einige Nachrichten an das All“ (Werkauftrag des TT Stückemarkts 2010) am 24. Februar 2011, Deutsches Nationaltheater Weimar

2009 Nis-Momme Stockmann für „Der Mann der die Welt aß“
UA von „Kein Schiff wird kommen“ (Werkauftrag des TT Stückemarkts 2009) am 10. Februar 2010, Schauspiel Stuttgart

2008 Anne Habermehl für „Letztes Territorium“
UA von „Daddy“ (Werkauftrag des TT Stückemarkts 2008) am 20. Juni 2009, Bayerisches Staatsschauspiel München

2007 Philipp Löhle für „Genannt Gospodin“
UA von „Die Kaperer oder Reiß nieder das Haus und erbaue ein Schiff“ (Werkauftrag des TT Stückemarkts 2007) am 20. März 2008, Schauspielhaus Wien
DE am 18. September 2008, Staatstheater Mainz

Förderpreis für neue Dramatik

Der Förderpreis des Theatertreffen-Stückemarkts war mit 5.000 Euro dotiert und mit einer Uraufführung an einem namhaften Theater verbunden. Er wurde von 2004–2011 von der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und 2012 von der Heinz und Heide Dürr Stiftung gestiftet.

Preisträger*innen 2003 – 2012

2012 Michel Decar für „Jonas Jagow“
UA am 16.03.2013, Maxim Gorki Theater Berlin

2011 Juri Sternburg für „der penner ist jetzt schon wieder woanders“
UA am 15.01.2012, Maxim Gorki Theater Berlin

2010 Claudia Grehn für „Ernte“
UA am 19.12.2010, Maxim Gorki Theater Berlin

2009 Oliver Kluck für „Das Prinzip Meese“
UA am 06.02.2010, Maxim Gorki Theater Berlin

2008 Klaas Tindemans für „Bulger“
UA am 17.12.2008, Maxim Gorki Theater Berlin

2007 Maria Kilpi für „Harmin Paikka – plus null komma fünf windstill“
UA am 20.12.2007, Maxim Gorki Theater Berlin

2006 Thomas Freyer für „Amoklauf mein Kinderspiel“
UA am 28.05.2006, Deutsches Nationaltheater Weimar

2005 Oliver Schmaering für „Seefahrerstück“
UA am 17.09.2005, Neues Theater Halle

2004 Laura Sintija Cerniauskaitefür „Lucy auf Eis“

2003 Anja Hilling für „Sterne“
UA am 28.01.2006, Bühnen der Stadt Bielefeld
und David Lindemann für „Koala Lumpur“
UA am 19.12.2003, Schauspielhaus Bochum
(gestiftet von der Dresdner Bank)

Theatertext als Hörspiel

Der Preis „Theatertext als Hörspiel“ wurde von 2007 bis 2012 in Kooperation mit Deutschlandradio Kultur im Rahmen des Theatertreffen-Stückemarkts vergeben und beinhaltete die Adaption einen Textes für das Radio.

Preisträger*innen 2007 – 2012

2012 Wolfram Höll für „Und dann“
wurde realisiert von Deutschlandradio Kultur

2011 Mario Salazar für „Alles Gold was glänzt“
wurde realisiert von Deutschlandradio Kultur

2010 Julian van Daal für „Alles Ausschalten“
wurde realisiert von Deutschlandradio Kultur

2009 Davide Carnevali für „Variazioni sul modello di Kraepelin – Variationen über das Kraepelin-Modell“
wurde realisiert von Deutschlandradio Kultur

2008 Sergej Medwedew für „Parikmacherscha – Die Friseuse“
wurde realisiert von Deutschlandradio Kultur

2007 Maria Kilpi für „Harmin Paikka – plus null komma fünf windstill“
wurde realisiert von Deutschlandradio Kultur