Jury 2019

Shida Bazyar

Wiesbaden

Shida Bazyar, geboren 1988 in Hermeskeil, Rheinland-Pfalz, lebt in Wiesbaden. 2004 war sie als Preisträgerin zum Treffen junger Autor*innen eingeladen. Sie absolvierte an der Universität Hildesheim den Bachelorstudiengang Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus und den Masterstudiengang Literarisches Schreiben. Danach arbeitete sie als Pädagogin für Jugendliche, die einen Freiwilligendienst machen, und als freie Autorin. Ihr erster Roman „Nachts ist es leise in Teheran“ erschien 2016 bei Kiepenheuer & Witsch und wurde mit dem Kulturförderpreis der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover, dem Bloggerpreis für Literatur, dem Ulla-Hahn-Autorenpreis und dem Uwe-Johnson-Förderpreis ausgezeichnet.

Marcus Braun

Berlin

Marcus Braun, geboren 1971 in Bullay an der Mosel, studierte Germanistik und Philosophie in Mainz. 1992 wurde er zum Treffen junger Autoren ausgewählt, außerdem nahm er mehrfach am Deutsch-Polnischen Treffen junger Autoren teil. 1994 wurde er als Vertreter Deutschlands beim World Interplay – Festival of Young Playwrights in Townsville, Australien, ausgewählt, 1997mit dem Martha-Saalfeld-Förderpreis des Landes Rheinland-Pfalz und dem Joseph-Breitbach-Preis ausgezeichnet. Er schreibt Theaterstücke und Prosa. Sein Roman „Armor“ erschien 2007 im Suhrkamp Verlag, „Der letzte Buddha“ 2017 bei Hanser Literaturverlage.

Rabea Edel

Berlin

Rabea Edel, geboren 1982, ist Schriftstellerin und Fotografin. Ihr Debüt „Das Wasser, in dem wir schlafen“ erschien 2006, der zweite Roman „Ein dunkler Moment“ 2011 im Luchterhand Literaturverlag. Sie arbeitet in Projekten an der Schnittstelle zwischen Kunst, Kulturwirtschaft und Journalismus, unterrichtet Kreatives Schreiben u. a. an der New York University Berlin, moderiert und kuratiert Lesungen und Kulturveranstaltungen für Kulturinstitutionen und Festivals. Von 2011 bis 2014 war Rabea Edel Chefredakteurin des deutsch-englischen Gesellschafts-Magazins REVUE – Magazine for the Next Society. Sie ist Mitbegründerin des Urban Journalism Salon, einem Event- und Netzwerkformat für partizipativen Journalismus. Für das Medieninnovationszentrum Babelsberg realisierte sie das Crossmedia-Projekt „4531km – A Journey“, zusammen mit 14 Kreativen aus Berlin. 2014 wurde Rabea Edel zum Mitglied des PEN berufen. Auszeichnungen (Auswahl): Stipendiatin im Alfred-Döblin-Haus 2018, Artist in Residence am Goethe-Institut Ljubljana 2016, Arbeitsstipendium Literatur des Landes Niedersachsen 2016, Stadtschreiberin in Peking am Goethe-Institut 2015, Recherche-Stipendium des Berliner Senats 2015, Arbeitsstipendium des Deutschen Literaturfonds 2014, Stipendium des Berliner Senats 2013, Stipendiatin des Künstlerhauses Edenkoben 2012, Stipendiatin in der Casa Baldi(Bundesregierung / Deutsche Akademie Rom) 2009, Literaturpreise Berlin 2007, Nicolas-Born-Förderpreis 2007, Preisträgerin des 12. open mike 2004.

Thomas Freyer

Berlin

Thomas Freyer, geboren 1981 in Gera, lebt in Berlin, wo er an der Universität der Künste Berlin Szenisches Schreiben studierte. 2006 erhielt er mit „Amoklauf mein Kinderspiel“ den Förderpreis beim Berliner Stückemarkt im Rahmen des Theatertreffens 2006, den Dramatiker-Förderpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im Bund der Deutschen Industrie (BDI) e. V., den PRIX EUROPA für die Hörspielversion von „Amoklauf mein Kinderspiel“, den Förderpreis des Schiller-Gedächtnispreis des Landes Baden-Württemberg und den Lessing-Förderpreis des Freistaates Sachsen. Seine Stücke wurden am Deutschen Nationaltheater und Staatskapelle Weimar, Hans Otto Theater, Potsdam, Maxim Gorki Theater, Berlin, Staatsschauspiel Hannover und Staatsschauspiel Dresden uraufgeführt. Er wird vertreten durch den Rowohlt Theaterverlag.

Kirsten Fuchs

Berlin

Kirsten Fuchs, geboren 1977 in Karl-Marx-Stadt (Chemnitz), lebt als Autorin in Berlin. 1997 wurde sie zum Treffen junger Autoren ausgewählt. 2003 war sie Gewinnerin des open mike im Haus für Poesie in Berlin. Ihre aktuellen Bücher sind: „Signalstörung“ bei Rowohlt Berlin und „Kaum macht man mal was falsch, ist das auch wieder nicht richtig“ bei Voland & Quist. Sie schreibt Kolumnen für DAS MAGAZIN. 2016 wurde mit „Tag Hicks“ ihr erstes Theaterstück für Kinder im GRIPS Theater, Berlin uraufgeführt und mit dessen Kindertheaterpreis ausgezeichnet. Seit 2016 schreibt Kirsten Fuchs auch Kinderbücher. 2017 erhielt sie den Jugendliteraturpreis für „Mädchenmeute“. Sie gehört zur Lesebühne Fuchs&Söhne,die monatlich im GRIPS Theater stattfindet.
www.kirsten-fuchs.de

Lütfiye Güzel

Duisburg, Berlin

Lütfiye Güzel, geboren 1972 in Duisburg, zwischen Ruhrgebiet und Berlin unterwegs, ist Dichterin und bringt seit 2014 Notizen, Novellen, Gedichte und Selbstgespräche unter ihrem eigenen Label Go-Güzel-Publishing heraus. Sie leitet Poetry-Workshops an Schulen und in Museen und schreibt im Vier-Wochen-Takt Essays für den WDR 3. Im Mai 2014 wurde Lütfiye Güzel mit dem Fakir Baykurt Kulturpreis der Stadt Duisburg ausgezeichnet, im November 2017 mit dem Literaturpreis Ruhr. Das aktuelle Text-Projekt „sans trophée“ / Gedichte in der Streichholzschachtel ist im August 2019 erschienen. Zurzeit arbeitet Lütfiye Güzel an ihrem Buch „nahezu nichts gelingt“, das im Dezember 2019 bei Go-Güzel-Publishing veröffentlicht wird.

Sulaiman Masomi

Köln

Sulaiman Masomi, geboren 1979 in Kabul, Afghanistan und aufgewachsen in Krefeld, schloss sein Studium in Allgemeiner Literaturwissenschaft, Medienwissenschaft und Kulturwissenschaftlicher Anthropologie an der Universität Paderborn ab. Sulaiman Masomi ist Schriftsteller, Poet, Rapper, Poetry-Slammer und Literaturwissenschaftler. Seit über zehn Jahren ist er auf deutschen Bühnen und – auf Einladung des Goethe-Instituts – als kultureller Botschafter in der Welt unterwegs, u. a. in Kairo, Riga, San Francisco, Mexiko-Stadt und Jerusalem. 2013 wurde er NRW-Landesmeister im Poetry-Slam und stand im selben Jahr im Finale der deutschsprachigen Meisterschaften. Er ist Mitbegründer der Kult-Lesebühne LMBN in Dortmund und hatte bereits mehr als 1500 Auftritte. Nebenbei ist er ein ziemlich cooler Typ, sehr süß und schreibt seine Pressetexte gerne selbst.
www.sulaiman.de

Rudi Nuss

Berlin

Rudi Nuss, geboren 1994, lebt im Internet. Wenn er mal in der echten Welt anzutreffen ist, hat er ein ganz komisches Gefühl. An der Freien Universität Berlin studiert er Komparatistik und arbeitet daneben beim Schreibende Schüler e. V. zur Förderung jüngster Literatur. Er war Preisträger des Treffens junger Autoren 2013 und 2015 sowie beim open mike 2016 und veröffentlichte u. a. in der BELLA triste, mikrotext und VICE. Momentan sitzt er an seinem Romanprojekt „Die Realität kommt“.
www.rudinuss.de

Daniela Seel

Berlin

Daniela Seel, geboren 1974 in Frankfurt am Main, lebt als Dichterin und Verlegerin von kookbooks in Berlin. Daneben arbeitet sie u. a. als freie Lektorin und übersetzt, zuletzt u. a. Robert Macfarlane („Die verlorenen Wörter“, Matthes & Seitz, Berlin, 2018) und Lisa Robertson, und ist aktiv beim gemeinnützigen KOOK e. V., für den sie 2018 das Literatur-Performance-Festival KOOK.MONO kuratierte. Sie realisierte zahlreiche internationale Auftritte und Kollaborationen, u. a. mit dem Illustrator Andreas Töpfer, dem Tänzer David Bloom und den Musiker*innen Roland Dahinden und Hildegard Keeb. Daniela Seel veröffentlichte die Gedichtbände „ich kann diese stelle nicht wiederfinden“, kookbooks 2011, und „was weißt du schon von prärie“, kookbooks 2015, und „Auszug aus Eden“, Verlag Peter Engstler, 2019, sowie gemeinsam mit Frank Kaspar das Radiofeature „was weißt du schon von prärie“, SWR / DLF 2015. Für ihre Arbeiten erhielt sie u. a. den Friedrich-Hölderlin-Förderpreis, den Kunstpreis Literatur von Lotto Brandenburg und den Mondseer Lyrikpreis.
http://danielaseel.wordpress.com | http://danielaseel.tumblr.com | www.kookbooks.de