Zellen vor dem Bild. Vom Nutzen und Nachteil der Neuroästhetik.

Freitag 29. Oktober 2010 | 19:00

Ort: Martin-Gropius-Bau, Kinosaal

Mit

Prof. Dr. Michael Hagner, Eidgenössische Technische Hochschule Zürich

PD Dr. Dr. Erna Fiorentini, Humboldt-Universität zu Berlin

Mit dem Thema Neuroästhetik wird ein höchst aktuelles und kontrovers diskutiertes Thema angesprochen, das Künstler, Natur- und Geisteswissenschaften gleichermaßen betrifft.

Michael Hagner ist Professor für Wissenschaftsforschung an der ETH Zürich. Zu seinen Forschungsthemen gehört die Wissenschafts- und Kulturgeschichte der Hirnforschung. Jüngste Veröffentlichung: „Der Hauslehrer – Die Geschichte eines Kriminalfalls. Erziehung, Sexualität und Medien“ (Berlin 2010).

Die Respondentin des Vortrags, Erna Fiorentini, ist Privatdozentin für Kunstgeschichte an der Freien Universität Berlin und zurzeit Heisenberg-Stipendiatin der DFG am Institut Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin. In ihren aktuellen Forschungen beschäftigt sie sich mit der Geschichte der Visualität und dem Verhältnis von Wissenschaft und Kunst.

Im Rahmen der Vortragsreihe »Alles sehen« Bildanalysen der Gegenwart – Zur Aktualität der Kunstgeschichte

Die Vortragsreihe »Alles Sehen« thematisiert die schöpferischen Qualitäten vor allem wissenschaftlich verankerter Bildwelten und ihre historische Tiefendimension.