Kindheit in Kreuzberg
Kunst und Migration seit 1960
Kreuzberg: Vom Ankommen und Bleiben rückt künstlerische Perspektiven auf den Bezirk ins Zentrum. Im Mittelpunkt stehen Arbeiten von Künstler*innen, die in den 1970er und 1980er Jahren durch Stipendien, zum Studieren, aus politischen, ökonomischen oder familiären Gründen nach West-Berlin kamen. Ihre Werke thematisieren Migration und Exil, Rassismuserfahrungen, Wohnungsnot und die Bedingungen sogenannter Gastarbeit: die systematische Anwerbung von Arbeitskräften – insbesondere aus der Türkei, aber auch aus Ländern wie Griechenland, Italien, Süd-Korea und dem damaligen Jugoslawien. Gleichzeitig erzählen sie von Selbstermächtigung, Widerstand, Solidarität und Gemeinschaft und machen deutlich, wie sich Menschen mit ihren eigenen Bildern gegen fremde Zuschreibungen wehren. Neben den ausgestellten Malereien, Skulpturen, Filmen und Fotografien aus dieser Zeit blicken jüngere Künstler*innen in aktuellen Arbeiten zurück und stellen den Bezug zum heutigen Kreuzberg her.
Blick in die Ausstellung

Kindheit in Kreuzberg
Zu den Künstler*innen
Der arbeitende Körper
Zu den Künstler*innen
Faschistische Kontinuitäten
Zu den Künstler*innen
Biopolitik und bürokratischer Apparat
Zu den Künstler*innen