Führung
Kreuzberg: Kunst und Migration seit 1960

Sonja Borstner / Elena Franziska Setzer © Geremia Zanolini / Elena Franziska Setzer
Die Gruppenausstellung Kreuzberg: Kunst und Migration seit 1960 zeigt künstlerische Perspektiven auf Migration, Arbeit und Leben in jenem Bezirk, in dem auch der Gropius Bau liegt. Im Mittelpunkt stehen Werke von Künstler*innen, die in den 1970er und 1980er Jahren durch Stipendien, zum Studieren, aus politischen, ökonomischen oder familiären Gründen nach West-Berlin kamen. Rund 130 Arbeiten – darunter auch Neuproduktionen von zeitgenössischen Künstler*innen – greifen zentrale Erfahrungen der sogenannten Gastarbeiter*innen und nachfolgender Generationen auf.
Anhand von ausgewählten Werken zeichnet die kuratorische Führung nach, wie sich Künstler*innen mit Migration und Exil, Rassismuserfahrungen, Wohnungsnot sowie die Lebensbedingungen sogenannter Gastarbeiter*innen auf unterschiedliche Weise auseinandersetzen. Die gezeigten Arbeiten erzählen auch von Widerstand und Selbstermächtigung, Solidarität und Gemeinschaft und machen Kreuzberg als künstlerischen Möglichkeitsraum.
Sonja Borstner ist seit 2023 Teil des kuratorischen Teams am Gropius Bau. Als Assistenzkuratorin verantwortete sie mit Gürsoy Doğtaş und Patrizia Dander die Ausstellung Kreuzberg: Kunst und Migration seit 1960. In der vergangenen Jahren ko-kuratierte sie gemeinsam mit Jenny Schlenzka und Patrizia Dander BAUBAU: Ein Spielort für Kinder (2024–fortlaufend) und realisierte als Assistenzkuratorin mit Patrizia Dander YOKO ONO: MUSIC OF THE MIND (2025). Von 2023 bis 2024 betreute sie das Artist-in-Residence-Programm am Gropius Bau und verantwortete mit Natasha Ginwala die Ausstellung Pallavi Paul: How Love Moves (2024) sowie das Live-Programm Six Days of Love (2023–2024) und begleitende Projekte wie Ayumi Paul: The Singing Project (fortlaufend). Neben ihrer kuratorischen Tätigkeit arbeitet Sonja Borstner als Autorin und Kunstkritikerin.
Elena Franziska Setzer ist Kuratorin und Kunsthistorikerin und arbeitet gegenwärtig als Assistenzkuratorin am Gropius Bau. Zuvor war sie am Haus der Kunst München und der Halle für Kunst Lüneburg tätig. Sie hat einen Bachelor in Literaturwissenschaft und Kunstgeschichte der Universität Heidelberg und einen Master in Kunstgeschichte im globalen Kontext der Freien Universität.
Bitte kauft ein Ausstellungsticket und findet euch spätestens 10 Minuten vor Beginn der Führung am Welcome Desk im Foyer des Gropius Bau ein.
Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 20 Personen begrenzt. Bitte beachtet, dass ein Ausstellungsticket daher noch keinen Platz bei der Führung garantiert.
Ihr seid eine Gruppe? Individuelle Führungen für Gruppen können beim Museumsdienst gebucht werden.
Bei der Veranstaltung werden ggf. Foto- und Videoaufnahmen entstehen, auf denen ihr zu erkennen sein könntet. Mit eurem Besuch willigt ihr ein, dass diese Aufnahmen zur Kommunikation der Veranstaltung bzw. Ausstellung verwendet werden. Ihr könnt eure Einwilligung jederzeit per E-Mail an post@gropiusbau.de mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Im Falle des Widerrufs werden die betreffenden Aufnahmen nicht weiterverwendet.