Dürfen Kommunisten träumen?
Guided Tours
Die Ringbahn als Bühne für 27 vergessene Zukunftsvisionen

Start:
Fr 18:00–21:30
Sa, So 14:00–21:30
Touren jede halbe Stunde
S-Bahn-Stationen Gesundbrunnen, Hohenzollerndamm und Sonnenallee
ca. 2 h
In deutscher oder englischer Sprache
12, ermäßigt 10
Während wir die gebaute Realität der Stadt durchqueren, sind wir ständig von unrealisierten Bauplänen, verloren gegangenen künstlerischen Entwürfen und Visionen eines anderen Zusammenlebens umgeben. Anlässlich des 75. Jubiläums der Berliner Festspiele lädt der japanische Künstler Akira Takayama zu geführten Touren auf der Berliner Ringbahn ein, die Begegnungen mit diesen Geistern alternativer Zukünfte ermöglichen. Die nicht verwirklichten Projektideen stammen aus den Archiven der Berliner Festspiele, anderer Berliner Kulturinstitutionen sowie von Architekt*innen und Künstler*innen. Takayama überführt sie in die Gegenwart und stellt die Frage, welche Visionen wir künftig verwirklichen wollen.
An vier Wochenenden werden die 27 Stationen der Ringbahn zu Orten vergessener künstlerischer Zukunftsentwürfe, die von erfahrenen Stadtführer*innen neu erzählt werden. Das Publikum ist dabei eingeladen, sich eine andere Stadt, ein nochmal „Neues Berlin“ vorzustellen, und darf am Ende selbst aktiv werden: Ab dem 28. August kann auf der Website der Berliner Festspiele für drei Monate über dasjenige Projekt abgestimmt werden, das Berlin am meisten braucht.
What If Berlin setzt sich aus sechs geführten Touren entlang der Berliner Ringbahn zusammen. Jede Tour hat einen thematischen Schwerpunkt und führt zu fünf nicht verwirklichten Projektideen, die in die Zukunft überführt werden. 27 erfahrene Tour-Guides begleiten What If Berlin auf der Ringbahn. Jede*r Guide übernimmt dabei eine der sechs thematisch unterschiedlichen Touren. Die geführten Touren finden in deutscher und englischer Sprache statt.