

Necati Öziri © David Uzochukwu
Necati Öziri, geboren im Ruhrgebiet in Deutschland, hat Philosophie, Germanistik und Neue Deutsche Literatur in Bochum, Istanbul und Berlin studiert. Er war Stipendiat der Heinrich-Böll-Stiftung und unterrichtete an der Ruhr-Universität Bochum formale Logik, bis er feststellte, dass Logik die Welt nicht besonders gut beschreibt. Von 2014 bis 2017 war er Dramaturg am Maxim Gorki Theater, davon zwei Jahre künstlerischer Leiter des Studio Я. Als Kurator leitete er zudem das Internationale Forum des Theatertreffens der Berliner Festspiele. Als Theaterautor arbeitete er unter anderen mit Sebastian Nübling, Christopher Rüping und Julia Wissert und schreibt für das Maxim Gorki Theater, das Nationaltheater Mannheim, wo er zudem Hausautor war, und das Schauspielhaus Zürich. Bei den 45. Tagen der deutschsprachigen Literatur (Ingeborg-Bachmann-Preis) gewann er den Kelag-Preis und den Publikumspreis. Sein Roman Vatermal (Ullstein/Claassen 2023) wurde für den Deutschen Buchpreis nominiert (Shortlist), mit dem Literaturpreis Ruhr und dem Hölderlin-Förderpreis ausgezeichnet und im deutschsprachigen Raum bereits von drei Theatern inszeniert. Öziri lebt und arbeitet in Berlin.
Stand: Februar 2026